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Traumwetter und super Stimmung

Abiparade Traumwetter und super Stimmung

Die Straßen vom Georg-Gaßmann-Stadion bis zum Messeplatz waren flankiert von fleißig knipsenden, jubelnden und stolzen Eltern.

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Ausgelassen feierten hunderte Abiturienten aus dem ganzen Landkreis die traditionelle Abiparade. Die Wagen schlängelten sich durch die gesamte Innenstadt. Die Straßen waren gesäumt mit Familie und Freunden, die den Feiernden zujubelten und Plakate hochhielten.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Beim Anblick der mit feiernden Abiturienten beladenen Wagen bei der Abi-Parade der Marburger Gymnasien musste sicher der eine oder andere an den eigenen Abschluss zurückdenken. So viel Freude,
Erwartungen und Energie, so viele Pläne oder auch so viel Planlosigkeit, und das alles bei diesem Traumwetter.

Auch in diesem Jahr hatten alle Schulen der Stadt, die das Abitur ermöglichen, ihre eigenen Wagen samt eigenem Motto – wie etwa der von einem großen Traktor gezogene Käfig der Elisabethschule, geschmückt mit einem Tyrannosaurus Rex zu ihrem diesjährigen Motto „Abisaurus“.

Aber auch wenn die Stimmung unter den laut zur Musik gröhlenden und tanzenden Schülern kaum hätte besser sein können – eigentlich kommt die Feierei noch etwas zu früh, denn jetzt sind erst die schriftlichen Klausuren erledigt, während die mündlichen Prüfungen noch zu bestehen und auch noch keine Noten eingetragen sind.

Sorglose Stimmung

„Eigentlich ist noch nichts sicher, aber für die allermeisten sind die Klausuren der schwerste Teil und wenn man den gut rum hat, dann kann nicht mehr so viel schiefgehen“, sagt Max Knoll, der als großer Bruder seiner Schwester Amelie zujubelte. Der 21-Jährige weiß, wovon er spricht, hat er doch selbst erst vor einigen Jahren das Abitur am Gymnasium Philippinum abgelegt und studiert jetzt in Erlangen. Auch die Eltern sehen bei ihrer Tochter, die sich für die Elisabethschule entschieden hat, kein großes Risiko. „Na, wir gehen eigentlich bei ihr schon von einer guten Note aus, da sind wir ganz zuversichtlich“, sagt Mutter Ulrike Klüger.

Abiparade 2017 in Marburg. Foto: Nadine Weigel

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Auch Katja und Michael Hroch sind da bei ihrer Tochter Johanna vom Philippinum eher sorgen­los: „Klar, im Moment ist noch nichts sicher und wir drücken die Daumen, aber das sollte klappen!“ In Bezug auf die Schulwahl stellte Ulrike Klüger fest: „Max wollte auf die eine Schule, Amelie auf die andere und im nächsten Jahr ist dann die Martin- Luther-Schule oder wieder was anderes in Mode, das wechselt oft und die geben sich heutzu­tage eh nicht mehr so viel.“

Für Max Knoll stand aber in jedem Fall eines fest: „Wir haben damals härter gefeiert!“

von Marcus Hergenhan

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