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Südbahnhof soll verlegt werden

Barrierefreiheit Südbahnhof soll verlegt werden

Der Südbahnhof soll ab Sommer 2019 barrierefrei ausgebaut werden. Der Umbau wird etwa 1,8 Millionen Euro kosten.

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Der Südbahnhof soll ein kleines Stück verlegt werden: Die Bahnsteigmitte soll künftig unterhalb des Karl-Theodor-Bleek-Stegs liegen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die „Verkehrsstation Marburg Süd“, wie der Südbahnhof im Bahndeutsch heißt, soll ein taktiles Blindenleitsystem erhalten, teilte Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) mit.

Hauptbestandteil der Planungen ist aber die Verlegung der Bahngleise in Richtung Norden. Die Bahnsteigmitte soll dann direkt unter dem Karl-Theodor-Bleek-Steg sein.
Hintergrund: Um die Bahnsteige barrierefrei erreichen zu können, sind an beiden Gleisen Personenaufzüge vom Karl-Theodor-Bleek-Steg zu den Bahnsteigen geplant.

Die Vorteile der Verlegung ­lägen neben der Barrierefreiheit­ in dem zentralen Zugang und einer besseren Anbindung der Bahnsteige mit kurzen Wegen, 
 sagte Kahle auf eine kleine­ ­Anfrage der Grünen-Stadtverordneten Dr. Christa Perabo. Ein dritter Personenaufzug ist vom Karl-Theodor-Bleek-Platz vorgesehen.

Wie Kahle mitteilte, würde die Stadt auch aus Richtung Krekel einen Personenaufzug bauen, um den Fußgängerverkehr aus Richtung Ockers­hausen und Stadtmitte aufzunehmen. Darüber herrsche mit der Bahn noch kein Einvernehmen.

Klar ist auch, dass das Niveau der Bahnsteige erhöht werden soll, wahrscheinlich auf das bei der Bahn übliche Maß von 76 Zentimetern über Schienenoberkante.
Der Vertrag zwischen Stadt und der Deutschen Bahn sieht vor, dass Marburg 500.000 Euro zu den Baukosten von geschätzt 1,8 Millionen Euro dazugibt, sagte Kahle der OP.

von Till Conrad

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