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Natalie Fischer ist neue Miss Marburg

Stadtallendorferin gewinnt Misswahl Natalie Fischer ist neue Miss Marburg

Die Miss Marburg 2017 heißt Natalie Fischer und kommt aus Stadtallendorf. Sie wurde am ­Samstag bei der Wahl im Autohaus Brass gekürt.

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Miss Marburg 2017 wurde Natalie Fischer (links), die von ihrer Vorgängerin Monja Möser ganz offiziell gekrönt wurde.

Quelle: Christian Röder

Marburg. Natalie Fischer kann ihr Glück kaum fassen. Sie lacht laut, grinst, hält sich erstaunt die Hände vors Gesicht. Dann, die Krone auf dem Kopf, sagt sie einfach nur: „Wow, ey!“. Die 22-jährige Stadtallendorferin ist die neue Miss Marburg.

Die Newcomerin für die es die erste Miss-Wahl überhaupt war, setzte sich mit 610 Punkten gegen die Zweitplatzierte Adriana Menga (350 Punkte) und Vanessa Schleich (290) durch. Auf Rang vier landete Annette Kreis, auf fünf Laureen Balser. Die Gewinnerin hat gute Chancen auf den Titel Miss Hessen - und wird vielleicht sogar Miss Germany.

16 junge Frauen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren nahmen an der Schönheitswahl im Autohaus Brass in Marburg teil. In zwei Wertungsdurchgängen schritten sie über den Laufsteg: einmal in stilvoller Abendmode, dann im sexy Bikini. Im Rampen- und Blitzlicht beantworteten die Missen-Anwärterinnen auch die Fragen des Moderators, Lutz Riemenschneider aus Gladenbach.

Die Kandidatinnen kamen nicht nur aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Foto: Christian Röder

„Wer ist die Schönste im ganzen Land“ - diese Frage beantwortete am Samstag kein magischer Spiegel, sondern eine zehnköpfige Jury. Da möchte man nicht Teil der Jury sein - jede der 16 jungen Damen ist auf ihre Art sehr hübsch.

Unter anderem hatten Miss Marburg 2016 Monja Möser, Schauspieler Prashant Jaiswal, „Deutschlands schönste Frau“ Ramona Sedlmeier sowie „DSDS“-Teilnehmer Armando Sarowny die schwere Aufgabe, den Damen gerecht zu werden.

Die Bewerberinnen kamen dabei nicht nur aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, auch junge Damen aus Siegen, Köln, Dillenburg und viele aus Waldeck-Frankenberg nahmen an der Wahl teil. Die Berufe der potenziellen Missen waren dabei vielfältig: Studentinnen und Schülerinnen waren ebenso dabei wie eine Bundeswehrsoldatin oder eine Insta-Bloggerin.

Auch die Siegerin hat einen ungewöhnlichen Job: Natalie Fischer macht eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und arbeitet mit behinderten Menschen zusammen. Das berichtete sie im Laufsteg-Interview.

Ansonsten herrschte beim Miss-Wettbewerb eine freunschaftliche Atmosphäre. „Es geht hier auch gar nicht ums Gewinnen, sondern darum, Freundinnen zu treffen“, erzählten Jennifer Umsonst und Melanie Czakainski. Konkurrenzdenken sei deswegen unter den jungen Frauen fehl am Platz: „Wir haben hier einfach eine gute Zeit“, meint Jennifer Umsonst.

von Christian Röder

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