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Schwertkampf und Jonglage

Ferienbetreuung der Jugendförderung Schwertkampf und Jonglage

Während der Sommerferien macht das Spielmobil der Jugendförderung jeweils eine Woche Station in einem der größeren Marburger Stadtteile.

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Mit Plastikschwertern stellten diese Kinder eine Szene aus „Star wars“ nach.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Marburg.  In der vergangenen Woche hatten Mitarbeiter der Stadtwerke die drei Spielmobilwagen Marburgs auf den Kirchplatz in den Stadtteil Bauerbach gezogen. Dort wurde täglich von 14 bis 18 Uhr für meist mehr als 35 vorangemeldete Kinder ein vielfältiges Spiel-, Bastel- und Mitmachprogramm angeboten. Seit vielen Jahren betreut Frauke Haselhorst das fünfwöchige­ Ferien-Programm, das mit ­Beginn der Schulferien an den Start geht. „In jedem Jahr haben wir bereits im Januar die ersten Anrufe, wo Eltern erfragen, wann wir in welchem Stadtteil unsere Zelte aufschlagen“, berichtet die Pädagogin. Die ­Eltern wollen das wissen, um ­ihren ­Urlaub zu planen.

In jedem Jahr, so das langjährig erprobte Vorgehen, sucht sie im Vorfeld zumeist studentische Mitarbeiter, die sie bei dem Programm unterstützen. Man treffe sich und wähle dann ein Thema aus, unter dessen Motto die einwöchige Einheit dann stattfindet. Nach dem Thema „Zirkus“ im Vorjahr war diesmal das „Weltall“ an der Reihe. In der weiteren Vorbereitung wurde dann Infomaterial zusammengestellt, Bastel- und Spieleaktionen ausgewählt und vorab schon mal ausprobiert sowie das dafür nötige Material besorgt.

Gruppe lässt die Reifen wirbeln

Zum Wochenabschluss hatten die Kinder ihre Eltern, Omas, Opas und Geschwister eingeladen und boten ihnen ein kurzes Programm zum Thema. Dort fühlte sich der neunjährige Moritz aus Schröck als Programmansager am Mikrofon sichtlich wohl. Er sei zwar nur drei Tage in Bauerbach gewesen, die Aktionen und Spiele hätten ihm aber so viel Spaß bereitet, dass er gerne auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen wolle.

Zuerst durfte er den „Krieg der Sterne“, eine Kampfsequenz aus „Star wars“ ankündigen, in dem es mit den bunten Plastikschwertern so richtig zur Sache ging. Danach war eine Jongliergruppe dran, die ihre Reifen nur so wirbeln ließ. Zum Schluss gab es das aus dem Fernsehkinderprogramm bekannte Wissensspiel „1, 2 oder 3“ mit ganz schön kniffligen Fragen wie: „Wie viele Monde hat der Jupiter“, „Wer war der erste Mensch im Weltraum“, oder „Welches ist der größte Planet“. Trotz Aufforderung beteiligten sich die Eltern leider nur sporadisch an dem Fragenquiz.

Ebenfalls aus Schröck, aber eigentlich dort nur bei Oma und Opa zu Besuch, freuten sich ­Johanna, ihr zehnjähriger Zwillingsbruder Jonathan sowie Schwester Paulina über das Spielmobil-Programm der Stadt Marburg, das mit Abschuss ­einer Wasserrakete endete, die mit Druckluft gestartet wurde.

  • In dieser Woche gastiert das Spielmobil in Michelbach.

von Heinz-Dieter Henkel

Viel Spaß beim Tanzen

Der „Marburger Ferienpass“ bietet auch in diesem Jahr wieder ein proppevolles, vielfältiges und abwechslungsreiches Programm, das sich über den gesamten sechswöchigen Ferienzeitraum erstreckt.

Zum Kindertanz der Sechs- bis Zehnjährigen warteten einige Kinder schon eine geraume Zeit vor Beginn im Flur des Hauses der Jugend in der Frankfurter Straße auf Leiterin Frauke Haselhorst. Letztlich waren es zehn Kinder, darunter nur ein Junge, der zur Unterstützung seine Mama dabei hatte, die während der ganzen Zeit dicht an seiner Seite blieb.

Die Sozialpädagogin, die bei der Stadt Marburg angestellt ist, hat die Kenntnisse ihres Hobbys durch Fortbildungen erweitert und weiß, wie man bei ­einer heterogenen Gruppe das Eis bricht. Musik, Bewegung und die Unterstützung von Laura Leszinksi vereinfachten diese Aufgabe, sodass nach nur kurzer Eingewöhnungsphase so richtig losgelegt werden konnte. Lange nicht mehr gehört, bildete die Musik von „The Lion sleeps tonight“ von 1961 die musikalische Begleitung für zahlreiche rhythmische Bewegungen und zunächst noch einfache Aufgabenstellungen.

Doch schon nach drei Liedern musste die schweißtreibende Unterrichtseinheit für eine Trinkpause unterbrochen werden. Ohne und mit Gerät wurde gegangen, gelaufen, gehüpft, geklatscht, gedreht und auch gepost. Einige­ ferienspielerprobte Mädchen tanzten ohne Scham mutig drauflos und zogen so alle anderen mit, deren erste Erfahrungen mit dem Tanzen sichtlich Spaß machte. Allen voran­ die neunjährige Sophie, die schon länger in einer Tanzschule „Hip-Hop“ tanzt. Die Schülerin der Otto-Ubbelohde-Schule­ hat im Ferienpassprogramm schon einige Angebote ausprobiert, freut sich aber auch schon auf die nächste Woche, in der sie mit ihren Eltern in Urlaub fährt.

von Heinz-Dieter Henkel

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