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Personal-Plus soll Situation entspannen

Stadtbüro Personal-Plus soll Situation entspannen

Die Ausländerbehörde wird räumlich und personell vergrößert. Die erste von der Stadt ausgeschriebene Stelle ist besetzt, zwei weitere neue Mitarbeiter stehen unmittelbar vor der Einstellung.

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Die Ausländerbehörde muss eine seit Monaten steigende Antragsflut bewältigen, das sorgte zuletzt für Kritik.

Quelle: Thorsten Richter (Archiv)

Marburg. Sobald der Personalrat seine Zustimmung gibt, können die Ausländerrechts-Spezialisten ihre Tätigkeit beginnen. Unter den neu geschaffenen Stellen sind auch befristete Anstellungen, für den Fall, dass sich „der gestiegene Arbeitsaufwand irgendwann einruckelt“, wie Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) im Sozialausschuss sagte. Die Amtshilfe der Kreisverwaltung, die Anfang Januar zwei Verwaltungsmitarbeiter zur Unterstützung der Kommune ins Stadtbüro entsandte, läuft indes aus. „Die Lage hat sich im Vergleich zu den letzten Monaten etwas entspannt und wird das weiter tun“, sagt Spies. Die Zahl der Mitarbeiter in allen kommunalen Ausländerbehörden in Hessen ist seit 2015 von 648 auf jetzt 762 gestiegen.

Nach Aussagen des OB wird es zudem eine Umstrukturierung der Behörden innerhalb des Stadtbüros geben. Demnach sollen Abteilungen umziehen, speziell Büros und Wartebereich der Ausländerbehörde verändert werden.

Spies wird im Stadtparlament Ende nächster Woche Ergebnisse einer Nutzerbefragung in der Ausländerbehörde vorstellen. Kritikpunkte sollen die langen Wartezeiten und – bezüglich der rechtlichen Unterscheidung zwischen EU- und Nicht-EU-Ausländern – gefühlte Ungleichbehandlungen sein. Insgesamt gebe es aber „mehrheitlich positive Rückmeldungen“ zur Arbeit der Mitarbeiter in der Ausländerbehörde, sagte Spies.

von Björn Wisker

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