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Nachrichtenbörse im OP-Garten lief auf Hochtouren

OP-Gartenfest Nachrichtenbörse im OP-Garten lief auf Hochtouren

Rund 600 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Religion und Kultur nutzten am Samstagabend das 22. OP-Gartenfest zu angeregten Diskussionen und lockeren Gesprächen: Über Persönliches und Politisches, Wichtiges und viel Klatsch und Tratsch.

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600 Gäste nutzten die stimmungsvolle Gartenlandschaft auf dem OP-Gelände zu angeregten Gesprächen, um alte Kontakte aufzufrischen und neue Bekanntschaften zu machen.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Sogar das Wetter spielte mit: Nach tagelangem Dauerregen blieb es bis in den späten Abend weitgehend trocken.Dr. Wolfram Hitzeroth, Herausgeber und Verleger der OP, hatte in seiner Eröffnungsrede auf die Neuerungen im Digitalbereich hingewiesen, unter anderem auf den neuen Whatsapp-Service der OP, mit dem die inzwischen schon mehr als 1 500 Nutzer topaktuell Nachrichten und Hintergrundberichte empfangen können. Dr. Hitzeroth kündigte zudem Erweiterungen, neue Werbeformate  und  Aktionspunkte auf der OP-Webseite bis Jahresende an.

Eines der wichtigsten Gesprächsthemen unter den  Gästen war der aktuelle Dieselskandal  mit seinen möglichen Auswirkungen wie Fahrverbote und schnellerer Entwicklung zur Elektro-Mobilität. Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD), frisch aus dem Wohnmobil-Urlaub zurück, plädierte in Gesprächen für einen vierten hauptamtlichen Dezernenten, der ausschließlich als Kämmerer fungiere. Die Stadt könnte seiner Ansicht nach dadurch Millionen sparen, wenn es jemanden gäbe, der die Ausgaben bremse.

Rund 600 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Religion und Kultur nutzten am Samstagabend das 22. OP-Gartenfest zu angeregten Diskussionen und lockeren Gesprächen: Über Persönliches und Politisches, Wichtiges und viel Klatsch und Tratsch.

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Gesprächsthema Nummer eins unter vielen Gartenfest-Gästen: das hessische Sauwetter. Vorsorglich hatte die OP jede Menge Regenschirme bereitgestellt, aber der Draht zum Wetterdienst funktionierte: Pünktlich am Samstagnachmittag war der Dauerregen vorbei.

Häufig wiederkehrendes Gesprächsthema – nicht nur unter Sportlern – war die Stadtallendorfer Eintracht. Der Neuling in der Fußball-Regionalliga hatte kurz vor Beginn des OP-Gartenfests sein Auswärtsspiel beim SC Freiburg II mit 2:0 gewonnen und damit den zweiten Tabellenplatz übernommen – sehr zur Freude von Bürgermeister Christian Somogyi, der bei der Nachricht vom Eintracht-Sieg über das ganze Gesicht strahlte.

Marburgs Alt-OB Egon Vaupel, glühender Anhänger des FC Schalke 04, freute sich über den Auswärtssieg der zweiten Mannschaft in der Westfalenliga gegen den OSC Hassel und versuchte sich – erfolglos – mit der Falschmeldung, der FC Bayern sei aus dem Pokal ausgeschieden.
Vaupel wurde aber selbst Opfer von „Fake-News“: Die Behauptung, er habe sich ein Schalke-Emblem als Tattoo stechen lassen, dementierte Ehefrau Rita glaubwürdig.

Die Division Schnelle Kräfte (DSK) war hochkarätig und zugleich mit internationaler Besetzung vertreten. Zu den Gästen gehörte erneut Generalmajor Andreas Marlow, der Kommandeur der DSK. Außerdem zählte Brigadegeneral Hans Hoogstraten von der 11. Luchtmobielen Brigade der niederländischen Streitkräfte und einer der Stellvertreter Marlows, zu den Besuchern.

Gutgelaunt wie immer zeigte sich der Kunstsammler und ehemalige Marburger Arbeitsgerichtsdirektor Hans Gottlob Rühle. Einen großen Teil seiner riesigen Kunstsammlung hat er öffentlich versteigert. Aber seine Wände hängen noch immer voll – zu voll. Vielleicht, sagte er, wird er noch weitere Kunstwerke unter den Hammer bringen. Sein Lieblingsbild sei übrigens eines der am wenigsten wertvollen seiner Sammlung.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies berichtete, dass er sich einen Jugendtraum erfüllt: Er übernimmt ab 1. Oktober die Verantwortung für die Kulturpolitik. Schon als Jugendlicher habe er davon geträumt, ein Kulturressort zu leiten.

von unseren Redakteuren

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