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Marburger leistet Nothilfe in Peru

Überschwemmungskatastrophe Marburger leistet Nothilfe in Peru

Dutzende Tote, Zehntausende ohne Obdach – das ist die jüngste Bilanz eines dramatischen Dauerregens mitsamt Schlammlawinen in Peru.

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Der aus Peru stammende Franco Acuña Cárdenas leistet mit der Hilfsorganisation Terra-Tech Nothilfe in seiner Heimat.

Quelle: Martin Schäfer

Marburg. Das ließ den 25-jährigen Franco Acuña Cárdenas keine Ruhe. Der Marburger, gebürtig in Perus Hauptstadt Lima, wollte eigentlich nach Studium in Berlin und dem neuen Job bei Ferrero in Stadtallendorf hier durchstarten. Jetzt betreibt er mit der Marburger Hilfsorganisation Terra-Tech Nothilfe.

Zwei Wochen seines Jahresurlaubs verbringt Cárdenas in Lima und Umgebung, um mit eigenen Händen zu helfen wie es irgend geht. Die Koffer sind voll mit Kleidung für Notleidende und weiteren Utensilien des täglichen Bedarfs – so weit es die Transportkapazitäten eben zulassen.

„Ich möchte aus eigener Kraft helfen“, sagt Cárdenas. Dazu zählen Räumungsarbeiten oder der Abriss einsturzgefährdeter Gebäude. „Ich habe Verbindung zum Verteidigungsministerium aufgebaut, das die Hilfsaktionen im Land koordiniert.“

Doch erst seine Kontakte zur Marburger Terra-Tech machen das Engagement möglich. Terra-Tech ist eine eher kleine Hilfsorganisation, die allerdings aufgrund schlanker Strukturen und dem Hilfskonzept über lokale Partnerorganisationen schnell aktiv werden kann. „Auch nach dem vergangenen Erdbeben in Nepal konnten wir schon wenige Tage danach über unsere Partner Ärzte losschicken“, erklärt Christian Schmetz von Terra-Tech. Die Organisation verfügt nur über eine Handvoll hauptamtliche und viele ehrenamtliche Unterstützer.

  • Wie im Fall von Peru konnte Terra-Tech auch aktiv werden, ohne dass die Umweltkatastrophe groß in den Medien thematisiert wird. Zur weiteren Unterstützung von Franco Acuña Cárdenas und der Nothilfe in Peru will Terra-Tech über die Homepage www.terratech-ngo.de auch Spendengelder sammeln.

von Martin Schäfer

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