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Marburger Schüler wählen ihr 11. Parlament

Nachwuchspolitiker Marburger Schüler wählen ihr 11. Parlament

In diesem Monat wird das 11. Kinder- und Jugendparlament gewählt. Vom 13. bis zum 24. März kann jeder der 7 876 Kinder und Jugendlichen von 6 bis 17 Jahren, der in Marburg wohnt und zur Schule geht, wählen.

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Sebastian Rütter (Teamer im Kijupa, von links), Stadtverordneten­vorsteherin Marianne Wölk, Kijupa-Vorsitzender Manuel Greim und Jugenddezernent Dr. Franz Kahle.

Quelle: Melchior Bonacker

Marburg. In diesem Jahr stellten sich im Vergleich zur vorherigen Periode wieder mehr Kandidaten zur Wahl: 250 Mädchen und Jungen von 25 verschiedenen Schulen treten an, Mitglieder in dem etwa 100 Abgeordnete zählenden Kinder- und Jugendparlament (Kijupa) zu werden.

Unter den Schulen befindet sich nach Jahren der Abwesenheit auch wieder die Waldorfschule, die nach Einschätzung des aktuellen Vorsitzenden des 10. Kijupa, Manuel Greim (15 Jahre), eine gute Quote aufstellt.
Der Altersschwerpunkt liegt in diesem Wahljahr im Bereich der Zehn- bis Zwölfjährigen.

Dieses Jahr feiert das Kijupa­ zudem sein 20-jähriges Bestehen – übernommen aus der französischen Partnerstadt Poitiers etablierte sich das Konzept schnell in Marburg.

Auch Stadtverordnetenvorsteherin Marianne Wölk ist zufrieden, wie sich das nach ihren Worten „kleine“ Parlament entwickelt: „Demokratie entsteht nicht von allein – sie muss nähergebracht werden“, lobte die SPD-Politikerin die Arbeit des Nachwuchses.

Jugenddezernent und Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) hebt hingegen eine lokale Besonderheit hervor: Das Marburger Kinder- und Jugendparlament ist eines der wenigen seiner Art in Deutschland, die über ein Antragsrecht und ein Rederecht in der Stadtverordnetenversammlung verfügen.

Das Kijupa setzt sich nicht nur für die politische Bildung und Demokratie-Erfahrung seiner Abgeordneten ein – auch verschiedene soziale Projekte stehen im Mittelpunkt.

Im Rahmen der Aktion „Inklusion bewegt!“ wird das Kijupa-Projekt „Wir lernen uns und Marburg besser kennen“ gefördert. Dabei bringen Kinder und Jugendliche aus Marburg geflüchteten Kindern und Jugendlichen die Stadt näher.

von Melchior Bonacker

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