Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Laufen und dabei Gutes tun

Charity Walk Laufen und dabei Gutes tun

Bei bestem Laufwetter setzten rund 60 Läufer des Charity Walks der ­Ahmadiyya-Gemeinde ein sichtbares Zeichen für den Frieden.

Voriger Artikel
„Alle an einem Tisch“
Nächster Artikel
Partikeltherapie gibt kleinem Emil Hoffnung

Laufen für den guten Zweck.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Gemeinschaft, Gesundheit, Gemeinnützigkeit – diese Schlagworte begleiteten den mittlerweile fünften Spendenlauf der Marburger Ahmadiyya Muslim Jamaat (Amj).

Rund fünf Kilometer legten die Läufer zurück, starteten hoch motiviert vom Uni-Stadion aus in Richtung Trojedamm. Immer an der Lahn entlang führte die Strecke an den Lahnauen vorbei bis zur Südspange. Am Krekel entlang spurtete die lauffreudige Gruppe zurück zum Ausgangspunkt, wo sie unter dem Jubel der Gemeindemitglieder empfangen wurde. Als deutlichen Hinweis trugen die Läufer Westen mit dem Wahlspruch der Amj „Liebe für alle – Hass für keinen“ und setzten damit ein Zeichen für ein friedliches Miteinander. Gerade die Kombination aus Sport und sozialem Engagement kam gut an bei den Teilnehmern.

Geld wird auf drei Empfänger aufgeteilt

„Wir wollten einfach schauen, ob wir durchhalten – und dabei noch etwas Gutes zu tun, ist ein toller Ansporn“, fanden die Freundinnen Christel Bopp und Lena Bosshammer, die zum ersten Mal an dem Laufevent teilnahmen. „Laufen ist gesund, und man kann dabei auch noch Menschen helfen – zwei gute Sachen in einem“, sagte Sohail Ahmad. Durch Teilnahmegebühr und Zuschüsse der Sponsoren kamen insgesamt 1 600 Euro für den guten Zweck zusammen. Die Spende teilen sich die Kinderrechtsorganisation „Fight for Rights“ (1 000 Euro), „Humanity first“ (350 Euro) sowie der Kindergarten Löwenzahn in Cölbe (250 Euro).

Ü-40-Herrengruppe organisierte das Event

In diesem Jahr war die Läuferzahl gering, nicht zuletzt durch deutlich weniger Werbung. Im Trubel rund um die kürzliche Grundsteinlegung der neuen Moschee der Amj ging der Spendenlauf etwas unter. Dieser habe als „Wettbewerb für den guten Zweck“ bereits Tradition in Marburg, diene wie andere Projekte der Gemeinde dazu, „ein Miteinander herzustellen, uns aktiv in der Stadt, in der wir leben, zu zeigen und etwas zu bewegen“, lobte Rafique Khawaja, Leiter für soziale Dienste der Gemeinschaft.

Die Stadt wiederum wisse, „was Marburg für die Ahmadiyya-Gemeinde bedeutet – was Sie leisten, ist eine ganz tolle Geschichte“, lobte Jürgen Hertlein, Vorsitzender des Sportkreises Marburg-Biedenkopf, der in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies den Charity Walk besuchte.

Organisiert wurde das sportliche Event von der Ü-40-Herrengruppe der Glaubensgemeinschaft, die gerade ältere Männer zu der sportlichen Herausforderung motivieren wollte. Die jeweils drei besten Läufer der Kategorien Ü-40, U-40 und Frauen erhielten einen Siegerpokal.

von Ina Tannert

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr