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Kriege, Krisen und Konflikte im Fokus

Ringvorlesung Kriege, Krisen und Konflikte im Fokus

Die interdisziplinäre Vorlesungsreihe zu Konflikten in Gegenwart und Zukunft geht im Sommersemester in die nächste Runde.

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Im Syrienkrieg zerstört von der Terrormiliz IS:  Reste eines historischen Bauwerkes aus römischer Zeit stehen  in der Oasenstadt Palmyra in Syrien zwischen Trümmern.

Quelle: dpa (Archiv)

Marburg. Mit einem Vortrag der Gießener Erziehungswissenschaftlerin  Dr. Christine Bär zum Thema „Geflüchtete Jugendliche im deutschen Bildungssystem: Was tun?“ startet die Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“ am Montag, 24. April, um 18.30 Uhr. Darin erläutert Bär, dass Kinder und Jugendliche nach Monaten auf der Flucht häufig schwer traumatisiert  in Deutschland ankommen.

Ihr weiterer Lebens- und Bildungsweg sei dann oft von ihren einschneidenden Verlusterfahrungen und Traumata geprägt.

Der Vortrag soll als Bestandanalyse dienen  und zugleich einen Ausblick geben. Im Mittelpunkt steht die Frage:  Was muss geschehen, damit die hohen Bildungsansprüche der jungen Flüchtlinge im deutschen Schulsystem anerkannt werden und wie kann ihre psychosoziale Integration in unsere Gesellschaft gelingen?

Alle Vorträge finden immer montags jeweils ab 18.30 Uhr  im Uni-Hörsaalgebäude (Raum +1/0010) statt.

Veranstalter sind wieder das Zentrum für Konfliktforschung sowie das Interdisziplinäre Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung.

Kriege, Krisen und Konflikte im Nahen Osten sind wie häufig in den zurückliegenden Jahren aus  leider immer noch aktuellem Anlass das Hauptthema bei der Ringvorlesung.

Außerdem geht es auch darum, welche Auswirkungen beispielsweise der Syrien-Krieg und der damit verbundene Ansturm von Flüchtlingen auf Europa für die deutsche Gesellschaft haben.

Wie üblich im Sommersemester finden die Vorträge nur alle 14 Tage statt.

Und so geht es nach dem Auftakt-Vortrag weiter:

  • 8. Mai: Daniela Pastoors (Marburg): Friedensarbeit – gut beraten?! Wie Friedensprozesse und -fachkräfte begleitet werden.
  • 22. Mai:  Professor Jörg Becker (Solingen): Syrien und der Medienkrieg.
  • 12. Juni:  Valeria Hänsel (Marburg): Gefangen am Rande Europas: Die griechischen Inseln nach dem EU-Türkei-Abkommen.
  • 26. Juni: Privatdozent Dr. Johannes M. Becker im Gespräch mit Vertretern des Netzwerkes Pfarrkirche: Migration und gesellschaftliche Gestaltung in Marburg – das Begegnungshaus Kerner stellt sich vor (Veranstaltungsort: Kerner am Lutherischen Kirchhof).
  • 10. Juli: Privatdozentin Dr. Eva Kalny (Hannover): Antimuslimischer und anti-arabischer Rassismus in der Begegnung mit Geflüchteten.

von Manfred Hitzeroth

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