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Spiel, Spaß und jede Menge Bewegung

Otto-Ubbelohde-Schule Spiel, Spaß und jede Menge Bewegung

Eine neue Bewegungslandschaft bringt die Kinder der Otto-Ubbelohde-Schule zum Toben und Klettern. Die Jungen und Mädchen haben an dem Projekt mitgewerkelt.

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Kein Halten mehr: Nach der Einweihung und dem Hissen der Flagge nahmen die Kinder die Landschaft genau unter die Lupe.

Quelle: Matthias Fischer

Marburg. „Mit Geld kann man viel erreichen – was aber auch zählt ist der Arbeitseinsatz“, lobte Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach den Einsatz der vielen Helfer, die die neue Bewegungslandschaft auf dem Gelände der Otto-Ubbelohde-Schule gestaltet haben. Mit einer kleinen Feier haben Kinder, Eltern und Helfer das neue Gelände enthüllt und eröffnet. Die grauen­ Wolken am Himmel passten dabei gar nicht zu dem bunten Treiben, mit dem die Verantwortlichen der Otto-Ubbelohde-Schule und die Schulschaft die Einweihung beging: Kinderlachen, strahlende Gesichter­ und gute Stimmung herrschten schon lange bevor die vorwiegend aus Holz erbaute Landschaft enthüllt wurde.

Dafür gesorgt hatten die Schüler, Lehrer und Unterstützer um Direktor Udo Damtsheuser: Schon seit Anfang der Woche waren alle Schüler klassenübergreifend in Projekten rund um die Bewegungslandschaft involviert und haben die Entstehung somit nicht nur unterstützt, sondern aktiv mitgestaltet. „Ein ganz wichtiges Anliegen“, wie Damtsheuser deutlich machte: Durch die Mitarbeit identifizierten sich die Kinder mit dem Projekt, waren daher gespannt auf die Enthüllung. Bevor also überhaupt Bewegung auf die Rutschen, Treppen, Netze und Kletterwände kam, haben die Schüler selbst eine Menge bewegt.

ALEA begleitete das Projekt planerisch

Den Auftakt bildete am Montag ein Spendenlauf, bei dem mehr als 2500 Euro gesammelt wurden. In alters- und klassenunabhängigen Projektgruppen, wie etwa „Baugruppe“, „Versorgung“ oder „Reporter“ werkelten, kochten und berichteten die Kinder die ganze Woche an und auf dem Gelände und trieben so die Gestaltung voran.

Letztlich wurde nicht nur die Bewegungslandschaft stolz den Eltern präsentiert. Das gesamte Gelände erhielt Neuerungen: Angefangen bei einem neuen Kräutergarten und Hochbeeten, über die Renovierung eines Pizza-Ofens oder die Verschönerung der Wände durch selbstgestaltete Paneele – das alles bildet eine Einheit und zeigt, wie viel persönlicher Arbeitseinsatz wert ist, wie Weinbach als Schuldezernentin betonte. „Wenn es bei uns in der Verwaltung mal nicht funktioniert, können wir bei Euch nachfragen“, lobte sie. Sowohl Weinbach als auch Damtsheuser bedankten sich bei allen Beteiligten, allen voran bei „Anders Lernen durch Erfahrung und Abenteuer“ (ALEA) aus Marburg. ALEA begleitete das Projekt planerisch.

Als der offizielle Teil beendet war und die Landschaft enthüllt, mit einer Plastiksektflasche eingeweiht und eine Fahne der Schule gehisst wurde, gab es kein Halten mehr: Die Landschaft wurde von den Schülern stürmisch in Besitz genommen und ist damit gelebter Beweis für Gemeinschaftsgeist und der Lust an Bewegung.

von Matthias Fischer

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