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Berufsverkehr soll langsamer rollen

Lärmschutz Berufsverkehr soll langsamer rollen

Nächster Schritt zur Entschleunigung des Autoverkehrs: Die ZIMT-Regierung will die Höchstgeschwindigkeit auf zwei Pendlerstraßen in der Universitätsstadt drosseln.

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Sowohl entlang der „Beltershäuser Straße“ als auch auf der „Sonnenblickallee“ sollen Autos nach dem Willen der Stadtregierung langsamer fahren.

Quelle: Björn Wisker

Marburg. Auf der Beltershäuser Straße – auf dem Teilstück zwischen Einmündung „Cappeler Straße“ und der Einmündung „Am Köppel“ – soll künftig Tempo 60 statt 70 ausgewiesen werden.

Begründet wird der Schritt seitens SPD, BfM und CDU mit Lärmschutz, der aufgrund der Nähe der Straße zu Wohnhäusern am unteren Richtsberg verbessert werden solle. Auch solle damit die Gefahrenstelle, die Kreuzung zur Straße „Im Lichtenholz“ (Landratsamt), entschärft werden. Das geht aus einem ZIMT-Antrag an die Stadtverordnetenversammlung hervor.

Demnach solle der Magistrat auch prüfen, ob eine Anordnung zur Verlangsamung des Autoverkehrs zudem auf der „Sonnenblickallee“ umsetzbar ist: Dort sollen, wenn Landkreis beziehungsweise Hessen Mobil zustimmen, künftig 70 statt 80 km/h erlaubt sein. Vor vier Straßeneinmündungen, die in Wohngebiete des Richtsbergs führen, wäre dann eine Höchstgeschwindigkeit von 60 gestattet.

Seit Jahren weist die Stadtverwaltung zunehmend Tempo-Verlangsamungen an, etwa in Wehrda, Ockershausen oder bei Bauerbach. Befürworter verweisen auf eine Grundsatzreform der innerörtlichen Richtgeschwindigkeit, eine Absenkung von 50 auf 30 km/h.

von Björn Wisker

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