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Bäume gepflanzt – für eine bessere Welt

„Plant-for-the-Planet-Akademie“ Bäume gepflanzt – für eine bessere Welt

Die Initiative Plant for the Planet wurde vor zehn Jahren von dem damals neunjährigen Felix Finkbeiner aus dem oberbayerischen Pähl ins Leben gerufen.

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„Stop talking, start planting“, die Grundlage der „Plant-for-the-Planet-Akademie“ wurde in Marburg erfolgreich umgesetzt.

Quelle: Elvira Rübeling

Marburg. Den ausschlaggebenden Impuls für seine Idee erhielt Felix, als er sich für ein Referat vor den Vereinten Nationen zum Thema Klimawandel vorbereitete. Er entwarf die Vision, dass Kinder in jedem Land der Erde eine Million Bäume anpflanzen könnten.

Als erstes griffen Schüler in Deutschland die Vision von Felix auf. Nach einem Jahr waren bereits 150 000 Bäume angepflanzt. Daraufhin entwickelte sich die Idee zu einer weltweiten Bewegung, an der sich mittlerweile Kinder aus 93 Ländern mit dem Ziel, 15 Milliarden Bäume anzupflanzen, beteiligen.

Jetzt führte die ehemalige Waldorfschülerin Emma Gerber, zusammen mit Franka Fellenberg und Valeska Anschütz, eine „Plant-for-the-Planet-Akademie“ an der Freien Waldorfschule in Marburg durch. 58 Schüler aus sieben Schulen Marburgs nahmen mit Begeisterung teil.

Das Besondere daran ist, dass die Schüler dabei nur von Jugendlichen, die bereits an einer Akademie teilgenommen haben, für das Thema sensibilisiert und unterrichtet werden. Im Nachgang sollen dann eigene Projekte entwickelt werden, um selbst aktiv zu sein.

Während der eintägigen Akademie näherten sich die 9- bis 13-jährigen Kinder dem Thema Klimakrise spielerisch und mit kleinen Gruppenarbeiten an.

Des Weiteren hörten sie Vorträge zum Thema „Wir pflanzen Bäume für eine bessere Welt“. Die Kinder lernten unter anderem, was CO2, Treibhauseffekt und Klimaerwärmung bedeutet und wie sehr dadurch unsere Welt negativ beeinflusst wird.

Urkunden und T-Shirt für jeden Teilnehmer

Nach einem Bustransfer ins Naturschutzgebiet „In der kleinen Lummersbach“ wurde ihnen am praktischen Beispiel gezeigt, wie einfach es ist, etwas dagegen zu tun. Dazu hatte Emma Gerber im Vorfeld der Veranstaltung Kontakt mit Florian Zilm vom Forstamt Kirchhain Kontakt aufgenommen. Das Forstamt stellte nicht nur 100 Eichen-Setzlinge zur Verfügung, sondern die Kinder erhielten anhand seines Unterrichts an Ort und Stelle viele weitere wertvolle Informationen.

Nach knapp zwei Stunden war die Baumpflanzaktion beendet und es ging zurück zur Waldorfschule.

Dort fanden weitere Vorträge, ein Elternworkshop zum Thema sowie ein „Worldcafe“ statt, wobei beratschlagt wurde, welche Projekte als nächstes umgesetzt werden können.

Für das Erlebte und den Auftrag, das neu erworbene Wissen weiterzutragen, um wiederum andere Kinder und Jugendliche dafür zu sensibilisieren, wurden alle Teilnehmer mit Urkunden und einem T- Shirt belohnt.

von Elvira Rübeling

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