Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 9 ° Regen

Navigation:
„Ei wie schön“

Austellung im Mineralogischen Museum „Ei wie schön“

Rechtzeitig vor Ostern wurde im Mineralogischen Museum eine Ausstellung unter dem Titel „Ei wie schön“ eröffnet.

Voriger Artikel
Messerattacke an den Lahnterassen
Nächster Artikel
Ein Advokat für Impfungen

Besucher bewundern die Ausstellungsstücke.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Marburg. Bis zum 2. Juli können Besucher die 500 geschliffenen und polierten Exponate aus Gesteinen und Mineralien betrachten.

Museumsleiter Professor Peter Masberg sprach bei der Ausstellungseröffnung von einer „besonderen Ausstellung“ und deren Einmaligkeit. In 13 Vitrinen des Museums am Firmaneiplatz erstrahlen jetzt die Schönheit, der Glanz, die Farbenpracht und die Einmaligkeit jedes dieser eirunden Exponate. Kein Ei gleicht dem anderen.

Nicht nur, dass Leihgeber Claude Pélisson aus Muhlhouse in Frankreich die Exponate aus seiner rund 2 000 Stücke umfassenden Sammlung zur Verfügung stellte, er war bereits drei Tage vor Ausstellungseröffnung in Marburg und beteiligte sich am Aufbau.

Als wahren Meister seines Fachs bezeichnete Masberg den anwesenden Steinschleifer Dieter Jerusalem, der sämtliche Exponate geschliffen hat. Dieser erzählte, dass so ein Gesteins-Ei je nach Schwierigkeit zwischen zwei Stunden und zwei Wochen Herstellungszeit benötige. So kämen dann schon mal Preise von mehreren Tausend Euro pro Stück heraus. Doch ein Sammler wie Pélisson würde seine Preziosen nicht hergeben.

Häufig sähen die Rohlinge gar nicht nach wahren Schätzen mit Einschlüssen aus. Dann sei Erfahrung und Glück nötig, die richtigen Stücke auszuwählen. Auch beim Schleifen selbst käme es bei etwa 30 Prozent der Arbeiten vor, dass ein Objekt auch noch kurz vor Fertigstellung zerbreche.

Als besonders schwierig bezeichnete Dieter Jerusalem das Herausarbeiten von Fossilien aus den ovalen Steinen und Mineralien.

  • Drei Monate wird die Sonderausstellung zu sehen sein – zu folgenden Zeiten: Mittwoch, 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag, 10 bis 13 Uhr sowie Samstag und Sonntag, 11 bis 15 Uhr.

von Heinz-Dieter Henkel

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr