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Aus dem Reich der Mitte nach Marburg

Chinesische Austauschstudenten Aus dem Reich der Mitte nach Marburg

Die größte Gruppe der ausländischen Studierenden an der Uni Marburg stammt aus China.

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Studenten aus China beim Empfang im Rathaus.

Quelle: Beatrix Achinger

Marburg.  „Ich genieße das Leben in Marburg“, erklärte am Samstag im Marburger Rathaus die 18-jährige Wei Dai mit freudiger Miene. Wei kommt aus einer Provinz nahe Shanghai und lebt nun seit zwei Monaten in der Universitätsstadt.

Sie nimmt an einem internationalen Bildungsprogramm zwischen China und Deutschland teil, in dessen Rahmen sie Wirtschaftskurse am Studienkolleg Mittelhessen der Philipps-Universität Marburg besucht. Ihr Wunsch ist es, einmal Informatik und Wirtschaft zu studieren. „Wir fühlen uns geehrt, dass so viele junge Menschen aus Ihrem Land sich für ein Studium in Marburg entscheiden“, hieß Stadträtin Kirsten Dinnebier die neuen chinesischen Studierenden willkommen. Tatsächlich bilden Studierende aus China die größte Gruppe ausländischer Studierender in Marburg.

Laut einer Statistik des „International ­Office“ der Philipps-Universität kamen im vergangenen Jahr 430 Studierende der hiesigen Universität aus China.

Shiyuan Zhou vermutet, dass es noch mehr werden. Zhou ist Vorsitzende des Vereins der chinesischen Wissenschaftler­ und Studierenden Marburg (VCWSMR), der den Empfang chinesischer Studierender am Samstag im Rathaussaal veranstaltete. Der Verein möchte dieses Denken aufbrechen und chinesische Studierende dazu motivieren, die eigene Stimme zu erheben. Zudem will er dazu beitragen, Kontakte zu knüpfen, um Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen.

Auch die Verbreitung der chinesischen Kultur hat sich der Verein auf seine Fahnen geschrieben. So machten Zhou und Goarik Gareyan-Petrosyan, Vorsitzende des Marburger Ausländerbeirats, auf die Veranstaltung zum traditionellen chinesischen Frühlingsfest 2018 aufmerksam, zu dem im kommenden Frühjahr alle Marburger eingeladen sind.

von Beatrix Achinger

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