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Aus Schwaben zurück an den Studienort

Ulrich Hilzinger leitet Christus-Treff Aus Schwaben zurück an den Studienort

Der Christus-Treff (CT) hat seit Anfang September einen neuen Gesamtleiter. Am vergangenen Sonntag ist Pfarrer Ulrich Hilzinger während eines Gottesdienstes in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien in sein Amt eingeführt worden.

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Pfarrer Ulrich Hilzinger bei seiner Einführungspredigt.

Quelle: Matthias Schuessler

Marburg. In seiner Predigt sagte er: „Ich möchte in allen Dingen des CT‘s beitragen, mehr Transparenz zu schaffen. Nicht, weil bisher Verborgenes, Falsches oder gar Menschenbedrängendes oder Verachtendes lief, sondern um Nicht-CT-lern eine Orientierung zu erleichtern.“

Seine Motivation, zum CT zu kommen, beschreibt der 53-Jährige so: „Ich kenne den CT seit Beginn meines Studiums 1988 in Marburg.“ Dort habe der gebürtige Schwabe auch seine Frau Elisabeth kennengelernt und geheiratet. Beide haben drei Söhne.

Vor seinem Amtsantritt in Marburg war Hilzinger Pfarrer der Württembergischen Landeskirche, zuletzt im Norschwarzwald in der Nähe von Pforzheim.

Der CT stelle sich bewusst unter das Dach der evangelischen Kirche, weil er eine 100-prozentige Schnittmenge habe, sagte Hilzinger in seiner Predigt: „Es gibt da nichts, was es dort nicht gäbe. Und als für diesen Dienst freigestellter Pfarrer unterliege ich dem regulären Pfarrerdienstgesetz meiner Kirche.“

Seine Ziele in der Arbeit als CT-Gesamtleiter definiert Hilzinger gegenüber der OP so: „Ich möchte dazu beitragen, eine Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Kirchen (evangelisch, katholisch, freikirchlich) und dem CT fortzuschreiben und auszubauen – um weiterhin eine Win-Win-Situation zu erleben.“

„Wahrheit reden“

Der Prophet Jeremias habe gesagt: „Suchet der Stadt Bestes“. Dieser alttestamentlichen Aufforderung werde der CT auch weiter uneigennützig folgen. Dabei müsse die Gemeinschaft dem Apostel Paulus folgen, wie Hilzinger in seiner Predigt betonte: „Keine unwürdigen Methoden, nichts, bei dem wir das Licht des Tages scheuen müssten. Wahrheit reden und wahrhaftig sein gegenüber anderen ist uns ein unbedingtes Anliegen.“ Da der CT sehr dynamisch sei, gelte es, die Strukturen den Aktivitäten und Gegebenheiten immer neu anzupassen, erklärte Hilzinger. Dies werde jetzt im Zuge der geplanten Mitnutzung des Lokschuppens eine Aufgabe sein.

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