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Zweiter Windrad-Investor steigt aus

Windkraft Zweiter Windrad-Investor steigt aus

Auch der zweite Projektierer für den Bau von Windkraft-Anlagen im Vorranggebiet „Görzhäuser Hof“ zwischen Michelbach und Marbach zieht sich von dem geplanten Bauvorhaben zurück.

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In Michelbach wird es keine Windräder geben.

Quelle: Archiv

Michelbach. Nach der Ankündigung der Münchhausener Firma Krug Ende vergangener Woche, die vier geplanten Windräder auf Pharmaserv-Grundstücken nicht zu errichten, steigt nun auch das sächsische Unternehmen UKA Meißen aus.

Die ostdeutsche Firma wollte ursprünglich auf gepachteten Privatgrundstücken ein oder mehr Windräder bauen. „Aufgrund der naturschutz-fachlichen Grundlage verfolgen wir das Projekt momentan nicht mehr aktiv”, sagt ein Unternehmenssprecher am Donnerstag auf OP-Anfrage.

Hintergrund: Der in der Bürgerinitiative Windkraft Görzhäuser Hof engagierte Vogelschützer Professor Martin Kraft hatte den Windkraft-Befürwortern vor wenigen Tagen ein ornithologisches Gegen-Gutachten vorgelegt.

Die Bürgerinitiative Windkraft Görzhausen ist nach dem nun feststehenden Komplett-Aus für Windrad-Bauten in Michelbach „höchst erleichtert“, wie Thomas Riedel, BI-Vorsitzender auf OP-Anfrage sagt.

Nach dem Rückzug von Firma Krug und UKA Meißen gelte es, die Vorrangfläche „lanfristig vom Eis zu nehmen“, den Privateigentümer der für UKA vorgesehenen Grundstücke von einem dauerhaften Bebauungs-Verzicht – wie Pharmaserv das für die Krug-Standorte geäußert hat – zu überzeugen. „Das ist der wohl letzte Risikofaktor”, sagt Riedel.

von Björn Wisker

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