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Zeit auf dem Wasser endet

Marburger Ruderverein Zeit auf dem Wasser endet

Etwa 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem Wasser und ebenso viele an Land feierten das „Abrudern“.

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Mit einer Bootsparade beendeten die Ruderer die Saison.

Quelle: Paul Schunk

Gisselberg. Bei sonnigem Wetter versammelten sich einige Mitglieder des Marburger Rudervereins, um die Saison gebührend abzuschließen, Sie sahen außerdem, wie das neue, etwa 10 000 Euro kostende Einer-Ruderboot von Joschua Bengo auf den Namen „no pain no gain“ getauft und in die Hände des jugendlichen Ruderers Thomas Schelt übergeben wurde.

Bei der folgenden Bootsparade nahmen zirka 30 Mitglieder in Einern, Zweiern, Vierern und sogar in einem Drachenboot teil. Anschließend ging es in das Vereinsheim, wo es ein reichhaltiges Buffet mit Kaffee und von den Mitgliedern selbst mitgebrachtem Kuchen gab.

Außerdem wurden vom gutgelaunten Vereinsvorsitzenden Daniel Richmann die Ehrungen des Jahres vorgenommen. Richmann zeigte sich hinsichtlich des Erfolges in diesem Jahr äußerst zufrieden, erklärte allerdings seinen Unmut über die Wildschweine, welche die Wiese zwischen dem Vereinsheim und dem Steg in diesem Jahr häufiger heimgesucht hatten, was auch bei der Feier noch gut sichtbar war.

Der Verein, von dessen etwa 300 Mitgliedern momentan zirka 200 bis 250 aktiv sind, konnte in diesem Jahr hessen- und deutschlandweit einige Achtungserfolge für sich verbuchen. So gewann zum Beispiel ein speziell gebildeter Vierer den 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften, und jugendliche Talente wie etwa Sophie Bergmann räumten mehrere Medaillen und Pokale ab, was laut Jugendtrainer Joschua Bengo unter anderem daran liegt, dass die Kinder und Jugendlichen sehr gerne kommen und viel Zeit auf dem Wasser verbringen.

Nachdem die Rudersaison beendet ist, wird der 1911 gegründete Verein, der auch mit der Emil-von-Behring-Schule, der Martin-Luther-Schule und der Philipps-Universität zusammenarbeitet, nach und nach für Trockenübungen in die Halle ziehen und im nächsten Frühjahr dann wieder auf dem Wasser Gas geben.

von Paul Schunk

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