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Wildparker verstopfen den Bachweg

Ortsbeirat Ockershausen Wildparker verstopfen den Bachweg

Ein steigendes Parkplatzproblem im Schulenviertel und neue Entwicklungen auf dem Hasenkopf waren die Themen im Ortsbeirat Ockershausen.

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Seit dem Abriss des oberen Parkdecks mangelt es den Kaufmännischen Schulen an Parkmöglichkeiten.

Quelle: Ina Tannert

Ockershausen. Mit dem kürzlichen Abriss des maroden Parkdecks der Kaufmännischen Schulen fielen dutzende Parkplätze an der Leopold-Lucas-Straße weg. Seitdem ärgern sich die Anwohner über Falschparker. Der Ortsbeirat hofft nun auf Ersatz. „Es war vorher schon prägnant, aber jetzt hat sich die Parksituation noch verschärft“, berichtet Ortsvorsteher Ludwig Schneider (GLO). Zunehmend mehr Autos stünden mittlerweile entlang den Straßen, verstopften etwa den engen Bachweg oder füllten den Parkplatz des Edeka-Marktes. Damit nehmen sie den Kunden den Parkraum weg, „das ist geschäftsschädigend“, ärgert sich Schneider.

Um dem wilden Parken Einhalt zu gebieten, wünscht sich das Gremium von der Stadt eine Alternative. Einstimmig beschlossen die Mitglieder einen Antrag der GLO, fordern somit den Magistrat auf, Auskunft über mögliche Pläne zu erteilen, um die „nun fehlenden Parkplätze zu ersetzen“. Wo alternative Parkmöglichkeiten entstehen könnten, ist noch nicht bekannt.

Ebenso im Dunkeln liegen neue Pläne rund um potenzielle Baumaßnahmen auf dem Hasenkopf. Vom Hörensagen vernahm der Ortsbeirat, dass das Gebiet nördlich der ehemaligen Tannenbergkaserne wieder in den Blick der Planer rückt. Es wäre nicht das erste Mal. Bereits Ende der 90er-Jahre lobte der Magistrat für die zehn Hektar große Neubaufläche einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb für den Wohnungsbau aus. Die Pläne wurden danach zugunsten anderer Baugebiete der Stadt erst einmal zurückgestellt.

Nun könnte das Projekt wieder aus der Versenkung auftauchen, eine Bebauung etwa in Verbindung mit den Plänen für den Oberen Rotenberg stehen, vermutet der Ortsbeirat. Noch gibt es keine weiterreichenden Informationen über eine Wiederaufnahme des alten Entwurfs oder neue Ideen. Vorsichtshalber setzt das Gremium das Thema schon jetzt auf die Agenda, möchte „von Anfang an und bei jedem Schritt mit einbezogen werden“, sagt Schneider. Potenzielle Pläne sollten dem Ortsbeirat daher „frühzeitig und rechtzeitig“ vorgelegt werden, sodass schnelle Stellungnahmen möglich sind. Auf diesem Wege fänden „die Belange und Interessen der Stadtteilbewohner am optimalsten Beachtung“, heißt es in der schriftlichen Begründung. Das Thema soll nach Rücksprache mit der Stadtplanung in der nächsten Sitzung erneut aufgegriffen werden.

von Ina Tannert

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