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Schnelles Internet in allen Stadtteilen

Glasfasernetz Schnelles Internet in allen Stadtteilen

Das kleine Betriebshäuschen, am Ortsrand von Schröck gelegen, ist eher schlicht. Aber es enthält viel Technik und ist für viele Bewohner das Tor zur Welt.

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Martin Lüdecke (stellvertretender Ortsvorsteher Moischt, von links), Rainer Kühne (Geschäftsführer Stadtwerke Marburg), Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, Uwe Heuser (Ortsvorsteher Schröck) und Norbert Kraus (Breitbandkoordinator, Stadtwerke Marburg) bei der Vorstellung des Glasfaser-Anschlusses.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Schröck. Dort laufen alle unlängst verlegten Glasfaser-Hausanschlüsse zusammen und ermöglichen ein schnelles Internet.

„Wovon andere im Wahlkampf noch geredet haben, haben wir in Marburg bereits umgesetzt“, freute sich Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) über den Abschluss der Verlegearbeiten im Stadtteil Schröck, womit nun alle Marburger Stadtteile mit schnellem Internet versorgt sind.

Ein solcher Anschluss sei in heutiger Zeit vergleichbar wie Wasser-, Abwasser- oder Stromanschluss, meinte das Stadtoberhaupt. Er diene auch der lokalen Wirtschaft und Menschen, die von zu Hause aus arbeiten.

Mit einer Gesamtsumme von 2,7 Millionen Euro haben die Stadtwerke Marburg in Moischt und zuletzt Schröck Glasfaserkabel verlegt und damit ein neues Zeitalter eingeleitet, berichtete Rainer Kühne, Geschäftsführer der Stadtwerke. In einer Rekordzeit von nur 380 Tagen seien 35 Kilometer Glasfasertrasse verlegt worden. „Klar, dass es da Beeinträchtigungen für die Bewohner gegeben habe.“ Dies konnte der Schröcker Ortsvorsteher Uwe Heuser nur bestätigen.

Er habe zahllose Anrufe von empörten Bürgern bekommen, die beim Nachhausekommen nach der Arbeit ihr Grundstück nicht mehr erreichen konnten. Für alle Fälle habe man eine Lösung gefunden, sagte der Ortsvorsteher.

Mit Abschluss der Bauarbeiten sei jetzt Ruhe eingekehrt. Und es habe auch noch keine Beschwerden bezüglich der Internet-Anschlüsse gegeben. Mit einem gewissen Stolz verwies Spies darauf, dass die Stadt Marburg jährlich 250 000 Euro in den Ausbau der Glasfaseranschlüsse gesteckt habe. Die Gelder seien nicht den Stadtwerken, sondern den Kunden zugute gekommen, stellte Geschäftsführer Kühne abschließend klar.

von Heinz-Dieter Henkel

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