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Neue Parkplätze geplant

Unterer Richtsberg Neue Parkplätze geplant

Der vom Ortsbeirat Richtsberg geplante Schwerpunkt zum Thema Verkehr musste verschoben werden, da weder ein Vertreter der Stadt Marburg noch ein Mitarbeiter von Hessen Mobil zur Sitzung gekommen waren.

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Architekt Helmut Schmidt (links) und Investor Anton Lange stellten die Pläne vor.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Richtsberg. Dafür echauffierte sich Ortsbeiratsmitglied Professor Heinz Stoffregen, als er erfuhr, dass die Stadt Marburg, die Polizei und Hessen Mobil eine Verkehrsschau am Richtsberg vorgenommen hatten, ohne den Ortsbeirat dazugebeten  zu haben.

„Die nehmen unsere Vorschläge, die wir seit vielen Jahren gefordert haben, einfach nicht zur Kenntnis“, schimpfte er. So soll jetzt, ausgehend vom Ortsbeirat, über die Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung Einfluss genommen werden. „Ich tue das sehr ungern“, sagte Ortsvorsteherin Erika Lotz-Halilovic und kündigte drei Anträge an.

Diese betreffen die Sonnenblickallee, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Kilometer pro Stunde in der Beltershäuser Straße sowie dringend nötige Veränderungen an der Einmündung Großseelheimer Straße/Sonnenblickallee.

Ausführlich ließ sich der Ortsbeirat über die geplanten baulichen Veränderungen am Einkaufszentrum „Unterer Richtsberg“ in der Friedrich-Ebert-Straße informieren. Investor und Eigentümer Anton Lange berichtete von den Schwierigkeiten, die Räume zu vermieten. Derzeit nutze ein Lebensmittelmarkt mit russischen Spezialitäten den großen Teil der Immobilie. Der Mieter der Apotheke daneben habe aufgeben müssen. Eine Nachnutzung sei derzeit noch nicht in Sicht.

Aus berufenem Munde habe er erfahren müssen, dass es, trotz mehr als 20 öffentlichen Parkplätzen entlang der Friedrich-Ebert-Straße an attraktiven Parkmöglichkeiten fehle. Dies wolle er verändern, sagte Lange.„Ich muss 50000 bis 100000 Euro investieren, ohne einen Vorteil davon zu haben“, schickte er vorweg.

Ladestation für E-Fahrzeuge

Geplant sei die Anlage von insgesamt acht neuen Parkplätzen auf seinem Gelände, davon zwei für Behinderte direkt vor dem Supermarkt. Für zwei Parkplätze plane er eine Ladestation für E-Fahrzeuge sowie einen Abstellplatz für Fahrräder.

Von der Friedrich-Ebert-Straße soll eine Treppe zur dann umgestalteten Supermarkt-Terrasse führen, die leicht abgesenkt und eben ausgebaut werden soll. Zwei Sitzgelegenheiten auf dem umgestalteten Vorplatz ergänzen die Planungen.

Ob sich eine kleine Rampe zur Friedrich-Ebert-Straße bauen lässt, ist noch offen, da die dafür nötige Fläche nicht ihm gehöre.

Für die neue Pflasterung käme nur Ökopflaster infrage, meinte der mit der Planung betraute Marburger Architekt Helmut Schmidt. Nur wo statisch nötig, solle die Bauausführung in Beton erfolgen. Alle anderen Mauern nur in Muschelkalkoptik.

Für die Vorschläge, die jetzt als Bauantrag an die Stadt gestellt werden, bekamen Architekt und Investor nur positive Rückmeldungen des Ortsbeirats.

Der Bauantrag von vier Reihenhäusern am Pommernweg 6 passierte den Ortsbeirat ohne Einwendungen.

Als Antrag formulierte der Ortsbeirat bei Neuausschreibung der Müllabfuhr, die Abholzeit der gelben Tonne beziehungsweise der gelben Säcke in den 14-tägigen Rhythmus aufzunehmen. Überall, wo man hinschaue, quellen die Tonnen über.

von Heinz-Dieter Henkel

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