Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeschauer

Navigation:
Eine Komödie mit etwas Kriminalistik

Dorftheater Eine Komödie mit etwas Kriminalistik

Vier Damen, eine Bühne und ein großes Rätsel – der Theaterverein Moischt gibt dem Publikum witzige Einblicke in eine Wohngemeinschaft der besonderen Art.

Voriger Artikel
Polizei nimmt zwei Männer vorübergehend fest
Nächster Artikel
Neuer Standort für Feuerwache perfekt

Die Darsteller Christiane Meyer (von links), Gerda Battenfeld, Margret Hokamp, Guido Müller, Heike Werner, Regisseurin Cornelia Felden, Zweite Vereinsvorsitzende Katrin Posch und Sylvia Bousa. Es fehlt: Dirk Zettner.

Quelle: Ina Tannert

Moischt. Vier Damen sitzen am Tisch, die eine putzt, die andere­ debattiert, eine ist cool, eine­ ­besonders vornehm. Unterschiedlicher könnten ihre Persönlichkeiten wohl nicht sein – und doch teilen sich die vier ein kurioses Geheimnis.

Sie sind allesamt frisch verwitwet, stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben, dem sie sich gemeinsam in einer Wohngemeinschaft stellen. Dabei sind sie unterschiedlich wie Tag und Nacht. Da gibt es die rockige Draufgängerin Sabine in Lederjacke und Kopftuch, die neben Freigeist Kuni mit Flower-Power-Allüren am Tisch sitzt. Zwischen ihnen thront die kultivierte Diva Mimi in Samt und Seide, während die ordnungsliebende Katharina hartnäckig ihren Putzwahn auslebt.

Die vier bunten Charaktere alias Christiane Meyer, Heike Werner, Margret Hokamp und Sylvia Bousa vom Theaterverein bieten also jede Menge Zündstoff für kuriose Geschichten und Eklats.

Doch was führte die vier Witwen im selben Haus zusammen und was hat das mit dem Ableben ihrer Gatten zu tun? Und warum tauchen plötzlich zwei Polizisten und eine Ärztin auf?

Die Crux des Ganzen und was die herrenlosen Damen so umtreibt – das wird natürlich nicht verraten. Nur soviel sei gesagt: Die Kriminalkomödie „Witwen-WG“ dreht sich um kuriose Einblicke in den Alltag von vier Frauen mit so einiger Lebenserfahrung, aber auch um die Sorge, dass man ihnen auf die Schliche kommen könnte.­ Denn: „In der Partnerschaft konnten sie ihre Träume nicht ausleben, aber jetzt legen sie richtig los“, verspricht Regisseurin Cornelia Felden.

Kleine Gesangseinlagen

Sie ist neu im Verein, selber studierte Schauspielerin und hat den vier Damen eine „Komödie mit etwas Kriminalistik“ auf den Leib geschrieben. „Wünsche von allen wurden gemeinsam besprochen und umgesetzt, das Team hat großes Vertrauen in mich gesetzt“, lobt die neue Bühnenchefin.

Ursprünglich hatte der Theaterverein ein anderes Stück für dieses Jahr geplant, entschied sich schließlich für etwas ganz Neues.

„Die Idee von einer Witwen-WG mit ganz verschiedenen Charakteren fanden wir witzig“, sagt die Zweite Vereinsvorsitzende Katrin Posch.

Seit April proben die insgesamt sieben Darsteller für das Theaterwochenende Ende Oktober. Als Gegenpart zu den Damen stehen Guido Müller und Dirk Zettner als Kommissare sowie Gerda Battenfeld als Ärztin auf der Bühne.

Kleine Gesangseinlagen und Choreografien ergänzen das Stück, das nicht länger als zwei Stunden dauern soll.

  • Die Auftritte finden statt Freitag und am Samstag jeweils ab 20 Uhr sowie Sonntag ab 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Moischt. Der Eintritt für Erwachsene und Kinder ab 15 Jahren kostet acht Euro, für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren vier Euro. Kinder unter zehn Jahren können die Vorstellungen kostenlos besuchen. Vorverkaufsstellen: Friseurlädchen Marga Ernst, Hirtengarten 12 in Moischt und im Wohngut, In der Struth 6 in Hachborn. Reservierungen unter Theaterverein_Moischt@t-online.de

von Ina Tannert

Hein Kuppelspecht soll mithelfen, dass Kirche nicht erbt

Die Theater-AG Haddamshausen zeigt Freitag und Samstag Mundart-Komödie „Liebe vergeht – Hektar besteht“ .

Nach einer Pause von fünf Jahren präsentiert die seit 2004 bestehende Theater-AG Haddamshausen morgen und am Samstag jeweils ab 19.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle in Cyriaxweimar mit der Komödie „Liebe vergeht – Hektar besteht“ ihr neues Theaterstück in der mittlerweile typischen Mischung aus Haddamshäuser Mundart und Hochdeutsch. In der Komödie in drei Akten von Carsten Lögering ist nach dem Tod von Oma Bolzmann, für alle überraschend,  bei der Testamentseröffnung das Erbe an eine Bedingung geknüpft. Eigentlich lebt Familie Bolzmann ein stinknormales Bauernleben auf dem Land. Mutter Berta hat das Sagen auf dem Hof. Ihre Tochter Anke ist Jungbäuerin aus Leidenschaft. Unterstützt wird sie dabei vom vorlauten Knecht Alfred. Sohn Alexander hingegen ist ein Softie und Träumer.

Postbotin raucht Haschisch

Mit Omas Tod und dem Testament beginnt das große Schlamassel. Unerwarteterweise taucht die Notarin Dörte Berger auf und verliest Omas letzten Willen. Erst jetzt stellt sich heraus, dass an das sicher geglaubte Erbe eine Bedingung geknüpft ist. Nur wenn Anke und Alexander innerhalb einer Frist heiraten, bekommt die Familie den Hof. Ansonsten erbt die Kirche alles. Der Pastor versucht, seinem Glück mit allen Mitteln auf die Sprünge zu helfen. Als seine Haushälterin davon erfährt, setzt diese wiederum ihren Sohn Kai-Uwe auf Anke an. In ihrer Not wendet sich Berta an die Heiratsagentur von Hein Kuppelspecht. Leider ist dieser aber für sein gesamtes Gewerbe eine einzige Schande. Ebenso wie die Hanf rauchende Postbotin Elke. Kein Fettnapf ist vor ihr sicher.

Die Schauspielercrew in der Besetzung mit Regina Debus als Berta Bolzmann, Anette Merte-Schulz als ihre Tochter Anke, Dirk Waldschmidt als Sohn Alexander, Christoph Kubens als Knecht Alfred, Gerhold Wege als Pastor Seelig, Sabine Waldschmidt als Agnes in der Rolle der Haushälterin des Pastors, ihr Sohn Kai-Uwe, alias Marco Löwer, Sonja Ortwein-Kubocz in ihrer ersten Rolle als Notarin Dörte Berger sowie Sandra Sitter als Postbotin und David Reinl als Hein Kuppelspecht versprechen wieder viel Unterhaltung,   begeisternde Dialoge und Pointen mit viel Mimik und Ausdruck. Regie führen Elke Grimmelbein und Yvonne Debus.

  • Vorverkauf: „Sonja‘s Nagelstudio“, Telefon 0176 / 80 52 12 53, „Vollo‘s Hofladen“ beide in Haddamshausen, Telefon 0 64 21 / 4 24 18 und bei Christa Sitter in Cyriaxweimar, Telefon 0 64 21 / 3 21 21.
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr