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Köppel-Platz: Umbautermin in Sicht

Kunstrasen Köppel-Platz: Umbautermin in Sicht

Hoffen auf ein Ende der Hängepartie: Der FSV Cappel geht davon aus, dass der Umbau der Sportanlage Am Köppel im Frühjahr beginnt. Ab Ende Oktober soll der lange versprochene Kunstrasenplatz fertig sein.

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Der Sportplatz „Am Köppel“ soll nach dem Willen des Vereins bis Herbst zum Kunstrasenplatz umgebaut werden.

Quelle: Björn Wisker

Cappel. Während der Jahreshauptversammlung des 300 Mitglieder zählenden Vereins gab sich der Vorstand zuversichtlich zu einem zügigen Baubeginn. „Es tat sich sehr viel Positives“, sagte Rüdiger Schmeltzer, Vereinsvorsitzender im Hinblick auf den intensivierten Kontakt mit der Stadtverwaltung. Aus den Gesprächen des Vereins mit Vertretern der Ämter, vor allem mit dem Sportamt sei zu entnehmen, dass die Stadt dem Bau zustimme und die Umsetzung des Projekts versprochen habe.

Die Kosten für den Bau sind auch Teil des aktuellen Haushaltsentwurfs. Die Verabschiedung durch die Stadtverordnetenversammlung soll im März erfolgen. Eine Umsetzung solle dann „schnellstmöglich angegangen werden“, sagt Schmeltzer. Zwar gäbe es „in der Politik häufig Versprechungen, die nicht eingehalten wurden“, aber nun gebe es eine feste Zusage. Der Platzumbau war dem Verein von Ex-Oberbürgermeister Egon Vaupel als Ausgleich für den Verzicht auf die Sportstätte an der Umgehungsstraße (Umwidmung zur Flüchtlings-Erstaufnahme) versprochen worden.

Auch Vorstandsmitglied Andreas Ettrich ist guter Dinge, da die Formalitäten und Genehmigungen der benötigten Gelder große Unterstützung fänden. „Alle Parteien wollen das“, sagt er. Die nötigen Ausschreibungen können zwar erst nach Genehmigung getätigt werden, dennoch will der Verein durch eine Begehung Pläne erarbeiten, die nach Erteilung der Genehmigung einen schnellen Baubeginn ermöglichen. Der Bau soll bis spätestens Ende Oktober abgeschlossen sein, jedenfalls vor dem Wintereinbruch. Der Kunstrasenplatz solle zukünftig von allen Abteilungen – auch von den Softballern – für den Spielbetrieb genutzt werden.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und den Wiederwahlen des Schriftführers Andreas Ettrich, des zweiten Vorsitzenden Nils Pfeiffer sowie der Kassiererin Silvia Naumann, sorgen einige Anträge für Diskussionen – unter anderem eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge.

Finanzlage sorgt für Diskussionen

„Es ist sehr eng, wie wir hier oben finanziell jonglieren“, sagte Schmeltzer. Die Einführung einer Anmeldegebühr sowie die erstmalige Erhebung eines Mitgliedsbeitrags für die Spieler der Seniorenmannschaften sorgten jedoch für Widerspruch, ebenso die Anhebung der Beiträge im Jugendbereich, der damit weiterhin den größten Anteil aufbringen muss. Der Antrag wurde geändert, dabei wurde auf die Erhebung einer Anmeldegebühr für Neumitglieder verzichtet und die Beiträge für Jugendspieler und der Familienbeitrag nur moderat erhöht. Die aktiven erwachsenen Spieler im Seniorenbereich müssen zukünftig einen Beitrag leisten, der mit 72 Euro denen der Rentner und der passiven Mitglieder entspricht. Auch mit Bandenwerbung soll künftig mehr Geld verdient werden.

Als zweiten Antrag wurde eine Erhöhung der Miete für das Vereinsheim für Mitglieder, aber insbesondere für Nichtmitglieder, beschlossen. Darüber hinaus einigte man sich auf die Erhebung einer Kaution, die bei vergangenen Vermietungen entstandenen Schäden dringend benötigt wird. Darüber hinaus gilt nun ein Verbot für die Vermietung an unter 18-Jährige. Sportlich fiel das Resümee der jeweiligen Abteilungsleiter positiv aus – die Senioren-Fußballmannschaften liegen in den Kreisligen A und B auf vorderen Rängen und im Jugendbereich gebe es weiter „großen Zulauf“. Allerdings sei die Zusammenarbeit mit dem FSV Schröck in diesem Bereich „kurzfristig und unerfreulich“ auseinandergegangen.

von Michael Noll

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