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Funken verzaubern ihr Publikum

Fasching Funken verzaubern ihr Publikum

Bevor das offizielle Programm der Funkensitzung begann, sorgte Matthias Heuser mit Liedern zum Schunkeln für gute Stimmung im Saal.

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Die Jugendgarde des 1. Marburger Funkenkorps bei ihrem mit viel Beifall bedachten Auftritt.

Quelle: Ingrid Lang

Cappel. Die beiden Vorsitzenden Jutta Friedrich und Nadine Heuser des 1. Marburger Funkenkorps (MFK) führten mit viel Charme durch das bunte Programm. Sie begrüßten die Närrinnen und Narren mit den Worten: „Es ist schön, dass ihr wieder hier seid“. Dem närrischen Publikum und vor allem den befreundeten Vereinen bot der MFK ein vielfältiges Programm mit Tanz und Gesang.

Im neuen Outfit eröffnete die Jugendgarde der Funken mit ihrem Gardetanz nach dem Einmarsch der Aktiven des MFK die Funkensitzung.

Das 1. Marburger Funkenkorps 1952 veranstaltete am Samstagabend mit zahlreichen Programmpunkten seine Funkensitzung im Bürgerhaus in Cappel. 

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Anschließend marschierte der Festausschuss des Marburger Karnevalsvereins, angeführt von seinem Prinzenpaar Manuela und Thorsten, mit dem Elferrat und dem Damenkomitee auf die Bühne ein, wo sie vom Vizepräsidenten vorgestellt wurden.

Für einen Augenschmaus sorgte das Tanzpaar Tim und Lisa vom FCKK Stadtallendorf. Unter dem Motto „Spanien“ legten sie ein flotte Sohle aufs Parkett und begeisterten die Narren, die den Tanz mit kräftigem Beifall und „Helau“ honorierten.

Die Wasserhähne aus Roth, die in weißen Anzügen und dazu passenden Hemden erschienen, ließen mit ihrem Auftritt zur Musik von „Saturday Night Fever“ das Gefühl der Disco-Ära wieder aufleben. Danach erfreute die Prinzengarde des MFK mit einem Gardetanz die Narren.

Für riesige Begeisterung sorgte das Tanzmariechen Chiara Nattern von der Afföllergemeinde  Marburg. Zwischendurch wussten die beiden Moderatorinnen mit einem Sketch über das Telefon, das früher im Flur stand und von der ganzen Familie genutzt wurde, zu gefallen. „Heute dagegen ist die Glasscheibe des Handys immer verschmiert, aber die Männer haben wieder das Streicheln gelernt und ich weiß mein Mann ist wieder mit seinem ,Zart-Phone‘ im Gange.“ Mit dem Sketch hatten sie die Lacher auf ihrer Seite.

Vom FCKK Stadtallendorf zog das  Prinzenpaar Mark I. und Nina I. mit seinem Hofstaat ein. Im Gepäck hatten sie das Kampagne-Lied, das zum 50-jährigen Bestehen des Vereins gedichtet worden war. In dem Lied, das live gesungen wurde, heißt es: „50. Kampagne beim FCKK, phänomenal, steht alle auf, macht alle mit, wir feiern heut‘, das wird ein Hit“.

Feiern bis zum Morgen

Anschließend sorgte Tanzmariechen Alena vom Verein, die von Prinzessin Nina trainiert wird, für große Begeisterung.

In Offizierskluft trat die Bürgergarde Weidenhausen auf und sorgte auch zwischendurch als Tänzer für Stimmung auf der Bühne.

Einen Schautanz zu „Evolution of Music“ bot die MFK-Jugendgarde vom ältesten Karnevalsverein in Marburg, danach erfreute die Afföller-Tanzgarde das Publikum mit einem Gardetanz.

Tosenden Beifall und eine Zugabe verlangte das närrische Publikum nach dem Auftritt des Männerballetts des FV Bracht, die als Märchenfiguren auftraten.

Den zweiten Auftritt absolvierte der ehemalige Prinz Jens Ratz vom FCKK, der zurzeit als Sitzungspräsident von Wohratal fungiert. Mit Hits von Udo Jürgens, zu denen „Aber bitte mit Sahne“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Griechischer Wein“ zählten, zog Ratz das Publikum in seinen Bann, das, teilweise auf den Stühlen stehend, eine Zugabe forderte.

Bevor noch einmal alle Akteure zum Abschluss auf die Bühne kamen, verzauberte die Prinzengarde des MFK mit dem Showtanz „Magischer Funkenzauber“, bei dem es um die Walpurgisnacht ging, das närrische Publikum. Mit herausragenden Choreografien wusste die Jugend- und Prinzengarde zu begeistern.

Für alle Akteure, die mit einem dreifach donnernden „Helau“ verabschiedet wurden, überreichten die Moderatorinnen den Kampagneorden.   

Mit närrischen Schlagern und der Aufforderung zum Tanz sorgte Matthias Heuser den ganzen Abend für gute Stimmung und beste Unterhaltung im Saal, die auch nach dem offiziellen Teil bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

von Ingrid Lang

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