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Anderer Ort für Bouleplatz

Ortsbeirat Anderer Ort für Bouleplatz

„Die Unterschriftensammlung der Anwohner des Rossgartens hat über den Ort hinaus Kreise gezogen“, erklärte Ortsvorsteher Peter Reckling bei der Sitzung des Ortsbeirats Dagobertshausen.

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Autofahrer, die von Elnhausen in Dagobertshausen ankommen, fahren oft deutlich zu schnell.

Quelle: Thorsten Richter

Dagobertshausen. Thema des unterzeichneten Briefs war der geplante Mehrgenerationenplatz oberhalb des neuen Kinderspielplatzes bis zum Rossgarten hin. Der zuständige Fachdienst habe gegenüber dem Oberbürgermeister Stellung nehmen müssen, die Stadtverordnetenvorsteherin habe sich die Situation vor Ort angesehen. „Das hat die Chancen, im Ikek-Prozess zügig Gelder zu bekommen, deutlich reduziert“, sagte der Ortsvorsteher. Ikek bezeichnet das integrierte kommunale Entwicklungskonzept zur Dorfentwicklung.

Mehrere Unterzeichner des Briefs waren bei der Sitzung anwesend. Einer von ihnen, Manfred Zimmermann, erklärte: „Der Brief bezog sich auf die von der Stadt offiziell übermittelte Planung, die inzwischen modifiziert ist.“ Er wolle gemeinsam mit den Unterzeichnern daher erneut Stellung beziehen.

85 Prozent fahren zu schnell

Im November hatte der Ortsbeirat den Bauabschnitt teilweise umgeplant. Auf Treppenstufen solle verzichtet werden, stattdessen sei ein möglichst sanfter Anstieg mit mehreren Plateaus geplant. So sollten sich die Kosten für die Ebnung des Geländes reduzieren, erklärte Reckling. Geplant seien zudem Sitzgelegenheiten, Trimm- und Spielgeräte sowie ein Unterstand. „Der Mehrgenerationenplatz ist ein Votum, das wir seit Jahren wahrnehmen“, sagte der Ortsvorsteher. Deshalb wolle das Gremium weiter an dem Vorhaben festhalten. Dennoch solle das Gespräch mit den Unterzeichnern des Briefes gesucht werden, um eine vertretbare Lösung für alle Beteiligten zu finden, ergänzte Stellvertreter Rolf Justi. Der Bouleplatz solle nicht mehr wie geplant auf dem Mehrgenerationenplatz eingerichtet werden, erklärte der Ortsvorsteher. Stattdessen gebe es ein Angebot des St.-Elisabeth-Vereins, auf dessen Gelände eine Fläche einzurichten. Es wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit der weiteren Planung befasst.

Reckling berichtete, ihm sei zugesichert worden, dass die Straßenschäden auf der Kreisstraße 77 Richtung Caldern und die K 78 Richtung Marbach im Laufe des Sommers behoben werden sollten. Die Bankette der Straßen seien schlecht und gefährlich. Bei der Auswertung der Geschwindigkeitsmessung habe man festgestellt, dass die meisten Autofahrer bei den Tempo-30-Schildern von Elnhausen kommend sowie von Marbach kommend deutlich schneller unterwegs seien. 85 Prozent fuhren 46 bis hin zu 57 Kilometer pro Stunde.

Sperrung hat sich bewährt

„Aufgrund des hohen Messwertes wird durch den Fachdienst geprüft, ob eine Messstelle eingerichtet werden kann“, sagte Reckling. Denkbar seien Geschwindigkeitsanzeigetafeln.

In Bezug auf die Verkehrsregelung bei Großveranstaltungen, das heißt der Sperrung der Zufahrten der Straße „Im Dorfe“, wolle man der Stadt mitteilen, dass sie sich bewährt habe, das Ordnungsamt aber trotzdem anwesend sein solle. Gäste der Sitzung berichteten, sie hätten Parker im Halteverbot gesehen und Einfahrten seien zugestellt gewesen.

von Freya Altmüller

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