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2,6 Millionen für Richtsberg-Schulen

Städtische Liegenschaften 2,6 Millionen für Richtsberg-Schulen

So einige der städtischen Gebäude auf dem Berg, viele aus den 1970ern, kommen langsam in die Jahre, berichtete Ortsvorsteherin Erika Lotz-Halilovic während der Sitzung.

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An der Richtsberg-Gesamtschule soll das Forum erneuert werden.

Quelle: Thorsten Richter

Richtsberg. Die energetische Sanierung einiger öffentlicher Häuser würden sich nicht nur das Gremium, sondern auch viele Initiativen im Stadtteil wünschen, welche die Gebäude derzeit nutzen.

Darunter die Bürgerinitiative für soziale Fragen, die Richtsberg-Gemeinde oder der Christus-Treff. Es gebe „eine lange Liste, die sich noch lange fortführen ließe“. In der Vergangenheit sei zwar einiges passiert, Kita-Gebäude, die Sporthalle oder das Haus des Boxsportclubs sind bereits saniert, lobte Lotz-Halilovic, doch noch stünden weitere sanierungsbedürftige Bauten auf der Liste. Einen Überblick über die bisherigen und künftigen Mittel aus dem Stadtsäckel gab Baudirektor Jürgen Rausch. Für die insgesamt 14 Liegenschaften am Richtsberg sehe die Stadt jährlich rund 96 000 Euro im Haushalt vor. Eine ähnliche Summe sei auch für 2018 eingeplant.

Aus dem Topf wurde in diesem Jahr die Bauunterhaltung für alle Gebäude finanziert, etwa für Kindergärten, das Sozialzentrum am Damaschkeweg oder das Familienzentrum am Karlsbader Weg, fasste Rausch zusammen. Darüber hinaus habe die Stadt weitere 320 000 Euro in das Straßen- und Wegenetz investiert.

"Da gibt es sicherlich Bedarfe"

Für weitere Ausgaben für die Schulen verwies Rausch auf das in diesem Jahr gestartete Bildungsbauprogramm: Demnach sind in den kommenden Jahren 2,6 Millionen Euro für Baumaßnahmen an der Richtsberg-Gesamtschule (Erneuerung des Forums) wie auch der Astrid-Lindgren-Schule (Sanierung Treppenhaus) vorgesehen.

Zu energetischen Sanierungen der Liegenschaften, die nicht zu den Schulen zählen, gebe es indes noch keine konkreten Pläne. „Da gibt es sicherlich Bedarfe, genau sagen, wann was kommt, kann man noch nicht“, so Rausch. Thema für die Zukunft werde am Richtsberg wohl ebenfalls die Freiflächenentwicklung sein. Dabei sieht der Bauamtschef einige Spielräume für neue Projekte wie Kleingärten.

Bereits fertiggestellte Projekte lobte die Ortsvorsteherin, hofft jedoch auch auf einen Lückenschluss in der Zukunft: dass nicht gleich alle Liegenschaften sofort bedacht werden können, das erwartete das Gremium auch nicht – „es ist natürlich eine Geldfrage, aber auch eine Umweltfrage“, sagte Lotz-Halilovic.

Energetisch seien noch einige Gebäude nicht auf dem neuesten Stand und dadurch deutlich teurer im Unterhalt.

von Ina Tannert

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