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Wohnungsbau im Kreis: So geht's weiter

Aus dem Kreistag Wohnungsbau im Kreis: So geht's weiter

Drei Millionen Euro will der Kreis in einem ersten Schritt in sozialen Wohnungsbau investieren, doch zuvor soll das Vorhaben umfangreich geprüft, der Markt analysiert werden. So hat es der Kreistag im vergangenen Jahr entschieden.

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Sozialer Wohnungsbau bleibt weiterhin ein Thema. Eine Wohnungsmarktanalyse soll nun Klarheit verschaffen.

Quelle: Archivbild

Marburg. Was ist seither geschehen? Nach dem Sachstand erkundigte sich am vergangenen Freitag im Kreistag der Abgeordnete Bernd Hannemann (Linke). Landrätin Kirsten Fründt (SPD)  informierte, dass sie eine Steuerungsgruppe eingesetzt habe, in der sie mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow (CDU) sowie Vertretern von Fachbereichen und Stabsstellen über das Vorhaben berate.

Fründt: Zuvor alle Risiken erfassen

Darüber hinaus habe es ­„Orientierungsgespräche“ mit der Stadt Marburg und dem ­Landkreis Gießen gegeben, „da beide Kommunen vergleichbare ­Projekte abgeschlossen haben oder aktuell vorbereiten“, sagte Fründt. Als nächster Schritt sei die Vorbereitung einer Wohnungsmarktanalyse vorgesehen, die gemäß des Kreistagsbeschlusses vom September 2016 als Grundlage für ein Konzept zur Beteiligung des Landkreises an einer sozialen Wohnungsbaugesellschaft oder zur Gründung einer solchen Gesellschaft dienen solle.

Fründt sagte, die Erfahrung des Kreises Gießen habe gezeigt, dass eine „intensive Abwägung und Erörterung“ notwendig sei, „um alle Notwendigkeiten, Risiken, finanziellen Auswirkungen, Zuständigkeiten, aber auch Chancen und Vorteile vollständig zu erfassen“. Ziel sei ein beschlussfähiges Konzept für den Kreistag. Fründt geht davon aus, dass im Sommer eine Wohnungsmarktanalyse vorliegt, auf deren Basis weiterführend beraten werden könne.

von Carina Becker-Werner

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678 Genehmigungen im Kreis

2013 bewilligte der Landkreis 42 Anträge auf einen „Kleinen Waffenschein“. Im Jahr 2016 stellte die Behörde 678 dieser Scheine aus. Über den extremen Anstieg informierte der Erste Kreisbeigeordnete Marian­ Zachow (CDU) am Freitag im Kreistag auf Anfrage des AfD-Abgeordneten Eric Markert.

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