Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Und der Oscar geht an ...

Preisverdächtig Und der Oscar geht an ...

Am Sonntag werden im Kodak Theatre in Los Angeles die diesjährigen „Oscars“ der Filmbranche verliehen. Die Redaktion der OP ehrt – auf humorvolle Weise – gemäß den Kategorien der echten Verleihung die lokalen Akteure.

Voriger Artikel
Was Lehrer wirklich wollen
Nächster Artikel
Personalkosten: Kein anderer heimischer Kreis gibt mehr aus

Vor der Oscar-Verleihung in Los Angeles hat die OP die begehrten Trophäen an lokale Helden vergeben.

Quelle: Collage: Nikola Ohlen
Bester Hauptdarsteller

Hermann, das Schaf 

Fast wäre er gestorben. Nur durch eine Blut­plasma-Transfusion, viel Liebe, Pflege und Zu­neigung konnte sich der kleine Hermann zu einem Prachtkerl entwickeln. Das Schwarz­nasenschaf, das auf dem Großseelheimer Pferdehof Lemmer lebt, hat eine eigene Facebook-Seite mit aktuell mehr als 8 200 Fans.
 
 
 
Beste Hauptdarstellerin

Noemi Ristau

Die sehbehinderte Skifahrerin aus dem Landkreis sicherte sich bei ihrer ersten Weltmeisterschaft in Italien direkt die Bronzemedaille im Slalom und träumt jetzt von der Teilnahme an den Paralympics im nächsten Jahr.
 
 
 
Bester Nebendarsteller

Marian Zachow

Kein Foto ohne ihn. Der Theologe und einstige Pfarrer tritt im Amt des Ersten Kreisbeigeordneten und stellvertretenden Landrats als entspannte Nummer zwei an der Kreisspitze in Erscheinung, hält gern Dinge in der Hand und wirkt vornehmlich  im Hintergrund.
 
 
 
Beste Nebendarstellerin

Dr. Kerstin Weinbach

SPD-Stadträtin Weinbach versieht ihren Job gerne unauffällig – was ihr bestens gelingt. Dass die Kulturdezernentin massive Kürzungen für die Kulturszene zu vertreten hat, gerät da ganz aus dem Blick.
 
 
 
Ehrenoscar

Hans-Christian Sommer

Man kann ihn mit Fug und Recht als Marburger Hans Dampf in allen Gassen bezeichnen: Hans-Christian Sommer. Jahrzehntelang hat sich der 85-Jährige in Marburg für Fremdenverkehr und Tourismus engagiert.
 
 
 
Beste Kamera

Jan-Bernd Röllmann

Der Stadtmarketing-Chef bestach im vergangenen Sommer mit seinen Facebook-Live-Videos vom Stadtfest „3 Tage Marburg“ und bewies „Händchen“ bei der Kameraführung. Besonders mit Aufnahmen von sich selbst.
 
 
 
Bestes Szenenbild

Horst Althaus

Immer wieder überzeugte der Marburger Fahrradaktivist in der Vergangenheit mit künstlerisch anmutenden Inszenierungen. Genannt werden muss an dieser Stelle beispielhaft sein „Auto-Holzgestell“, mit dem der Marburger zeigt, wie viel Platz ein gewöhnlicher Pkw in Anspruch nimmt.
 
 
 
Bester Schnitt

Konrad Ammenhäuser

Einen flotten Schnitt zeigt Konrad Ammenhäuser aus Niederweimar: Seine legendäre Motorradhecke ist vier Meter hoch und acht Meter lang – und weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt.
 
 
 
Bester fremdsprachiger Film

Cölber Auto in Griechenland

Dieser eigentlich nicht gewollte Horrorfilm läuft als Dauerleihgabe in der Endlosschleife. Ein Ende der „Leihe“ ist nicht in Sicht, auch wenn die Cölber ihren Wagen doch sehr gerne wieder zurück haben möchten.
 
 
 
Bestes Kostümdesign

Hanke Friedrich Bokelmann

Wenn ein Mann rosa tragen kann, dann er: Hanke Friedrich Bokelmann, der frisch gekürte Bundestagskandidat der heimischen FDP. Sein Stil: aristokratischer Dandy-Hipster mit viel Mut zu Karos – dazu auch mal Krawatten und Socken in pink.
 
 
 
Bester Dokumentarfilm

Debatte um Professor Ulrich Kutschera

Endlich eine Diskussion, zu der wirklich jeder eine Meinung haben darf. Der Dank geht hier an alle Teilnehmer für eine erhellende Gender-Debatte.
 
 
 
Beste Inszenierung

Jörg Behlen

Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag lässt kein Thema aus, mit dem man die Koalition ärgern kann, polarisiert gern und treibt so ziemlich jede Diskussion auf die Spitze.
 
 
 
Bester Filmsong

Thomas Groll

„Money, money, money“ sangen einst Abba. Und auch Thomas Groll, Bürgermeister der Stadt Neustadt, scheint dieses Lied für sich entdeckt zu haben – und trägt nun den Künstlernamen  „Fördertopfkönig“.
 
 
 
Bestes adaptiertes Drehbuch

Dr. Thomas Spies

Der Oberbürgermeister der Stadt Marburg machte zum Jahreswechsel mit seiner Gesundheitsaktion „3 000 Schritte am Tag“ von sich reden. Die gleiche Idee hatte vor einigen Jahren auch schon Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.
 
 
 
Bester visueller Effekt

„Iron Man“ Markus Dersch

Fast 14 Monate hat Markus „Ebby“ Dersch an seinem Anzug gefeilt. Dann war das Kostüm des bekannten Comic-Helden „Iron Man“ fertig. Detailgetreu hat der Ockershäuser die „Rüstung“ nachgebaut, inklusive Triebwerk, Nebelmaschine und elektronisch verschließbarem Visier.
 
 
 
Bester Tonschnitt

Roland Petri

Gladenbachs Stadtverordnetenvorsteher Roland Petri beweist immer wieder, dass man mit einem Brustton der Überzeugung vieles ausgleichen kann.
 
 
 
Beste Regie

Norbert Schüren

Spitzname: „Der Pate“. Zieht im Hintergrund die Fäden bei der SPD. Organisiert den Koalitionswechsel der Sozis zur CDU.
 
 
 
Bester Ton

Christian Weigel

Der CDU-Mann aus Dautphetal  versteht es, immer wieder in seinen Redebeiträgen Bezüge zwischen Dautphetal und der großen weiten Welt herzustellen, was selbst so manche Hinterbänkler in der Gemeindevertretung zum aufmerksamen Zuhören bringt.
 
 
 
Bester Film

„Die glorreichen Sieben“

Mit ihrem Aufstand gegen die „Machtpolitik der Kreis-Koalitionäre“ zogen sie ins Duell (von links): die Bürgermeister und Oppositionellen Bernd Schmidt, Jürgen Reitz, Kai-Uwe Spanka, Andreas Schulz, Jörg Behlen, Michael Meinel und Michael Plettenberg.
 
 
 
Beste Filmmusik

Haushalt der Stadt Marburg

Der Klassiker von Sergio Leone erlebt seine Wiederaufführung in der Haushaltsdiskussion in Marburg. Die Darsteller zeigen, dass es bei den Kürzungen vielfach ums nackte Überleben geht. Der Showdown: am 31. März im Stadtparlament wird der Haushalt verabschiedet.
 
 
 
Bester Kurzfilm

Dr. Franz Kahle

Der Kurzfilm „Lichter Küppel“ endet abrupt, ehe er so richtig losgeht: Windkraft auf den Lahnbergen geht nicht.
 
 
 
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr