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Acht Wildunfälle in sechs Stunden

Polizei warnt Autofahrer Acht Wildunfälle in sechs Stunden

Autofahrer aufgepasst! Am Donnerstag kam es im Landkreis zu acht Wildunfällen innerhalb von sechs Stunden. Insbesondere während der Dämmerung sollten Autofahrer mit vermehrtem Wildwechsel rechnen, teilte die Polizei mit.

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Am Donnerstag kam es im Landkreis vermehrt zu Wildunfällen. Wie auf diesem Symbolfoto waren auch Rehe betroffen.

Quelle: Wolfgang Kumm

Marburg. Zwischen 17.15 und 23.17 Uhr kam es am Donnerstag im Landkreis zu insgesamt acht gemeldeten Wildunfällen, teilte Poilzeisprecher Martin Ahlich mit.

Wildunfälle

 In Deutschland passieren pro Tag im Schnitt rund 720 Wildunfälle. Im vorigen Jahr wurden den Kfz-Versicherern rund 264.000 solcher Unfälle gemeldet, geht aus der Wildunfall-Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Die Versicherer raten Autofahrern, am Rand von Wiesen, Feldern und Wäldern vor allem in der Dämmerung langsamer zu fahren. Wenn Wild auftaucht, sollte das Fernlicht abgeblendet und gehupt werden. Riskante Ausweichmanöver sollten vermieden werden. Der Zusammenprall mit einem anderen Auto oder einem Baum berge in der Regel größere Gefahren als die Kollision mit einem Tier, hieß es. (dpa)

Alle Autofahrer blieben dabei glücklicherweise unverletzt. Es entstand aber ein Gesamtsachschaden in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Gleich mehrere Autos mussten nach der Kollision abgeschleppt werden.

"Auch wenn an der einen oder anderen Örtlichkeit mehrere Wildunfälle passierten, zeigt sich, dass der Autofahrer überall mit Wild rechnen muss, gerade in der Dämmerung und in der Nacht", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Unfallorte waren die Landstraße 3048 zwischen Gladenbach und Mornshausen, die Landstraße 3073 in Amöneburg, die Landstraße 3092 zwischen Marburg und Caldern, die Kreisstraße 73 zwischen Damshausen und Friedensdorf, die Landstraße 3088 zwischen Kirchhain und Marburg sowie die Bundesstraße 62 kurz vor Göttingen.

"Das Tempo ist entscheidend! Wer defensiv und bremsbereit fährt und ständig den Straßenrand aufmerksam beobachtet, schafft es vielleicht einen Unfall zu vermeiden", rät die Polizei den Autofahrern

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