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Landkreis will Radverkehr verbessern

Aus dem Kreistag Landkreis will Radverkehr verbessern

Die Grünen-Fraktion kritisierte während der Sitzung des Kreistages am Freitag, dass die Radverkehrsentwicklung bedeutend langsamer fortgeschritten sei als geplant.

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Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Sandra Laaz sprach am Freitag vor dem Kreistag.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Obwohl bereits im Jahr 2014 zwei Beschlüsse für die Entwicklung eines Konzepts getroffen worden und im Folgejahr 20.000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung gestellt worden seien, liege den Kreistagsabgeordneten bis heute kein Papier vor, so die Fraktionsvorsitzende Sandra Laaz. „In den Haushalten veranschlagte Planungen sind noch in keinen Meter befahrbaren Radweg gemündet“, kritisierte sie.

Diese Kritik wies Landrätin Kirsten Fründt vehement zurück. Sie erinnerte daran, dass bis zu ihrer Amtsübernahme die Grünen mit das Sagen im Kreis gehabt haben. „Wenn ihr es mit dem Thema ernst gemeint hätte, könntet ihr heute schon auf diesen Radwegen fahren.“  

Gespräche über einen Radschnellweg

Künftig wird der Kreisausschuss jährlich über den aktuellen Stand der Radverkehrsentwicklung berichten. Das entschied der Kreistag nach einem Antrag der SPD- und der CDU-Fraktion. Das Konzept solle im Winter 2017/2018 fertiggestellt werden, erklärte Landrätin Kirsten Fründt in ihrem Bericht. Es solle Überblick über geplante Infrastrukturmaßnahmen geben. Dabei sollten die zehn wichtigsten Maßnahmen so konkret formuliert sein, dass sie im kommenden Jahr bereits umgesetzt werden könnten.

Geplant seien beispielsweise bessere Beschilderungen, neue Fahrradabstellanlagen und Radwege. „So sind wir aktuell mit den Gemeinden Weimar und Lohra über eine neue Trasse im Gespräch“, sagte die Landrätin. Auch die Umsetzung eines Radschnellweges auf der jetzigen B-252-Trasse von Münchhausen über Wetter und Lahntal nach Fertigstellung der B-252-Ortsumgehung sei jetzt schon im Gespräch.

von Freya Altmüller und Götz Schaub

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