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"In Marburg habe ich Grundvertrauen gefunden"

Landkreis "In Marburg habe ich Grundvertrauen gefunden"

"Marburg-Biedenkopf - ganz persönlich" lautet der treffende Titel eines 120 Seiten starken Werks, das seit Mittwoch im Handel erhältlich ist.

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Landrätin Kirsten Fründt (von links), Presse- und Kulturreferent Dr. Markus Morr, Rainer Wendorff vom Neomedia-Verlag, OP-Redakteur Andreas Schmidt, Projektassistentin Anna Becker und Fotograf Rainer Waldinger.Foto: Ina Tannert

Marburg. In kleinen Geschichten legen 30 Autoren ihre persönliche Verbundenheit mit dem Landkreis dar - individuell und von Herzen. Darunter finden sich eigene Erfahrungen, Eindrücke und persönliche Erlebnisse, die in irgendeiner Form mit der Region, dem Begriff von Heimat und den eigenen Wurzeln in Verbindung stehen.

„In Marburg habe ich Grundvertrauen gefunden“, schreibt etwa Sabryne Tenberken über eine Stadt mit „Komfortzone“, in der die Autorin lernte, als blinder Mensch angstfrei den Alltag zu bewältigen. „Ich finde hier ein Stück Kindheit wieder - aber auch eine andere Welt. Vielfältiger, bunter ist die Mischung der Menschen“, hat Autorin Brunhilde Heß niedergeschrieben.

„Liebeserklärung aus dem Kreis für den Kreis“

Zwei Beispiele von vielen, ganz individuellen Geschichten, die in dem neuen Werk als kleiner Spiegel der großen Region dienen. 30 bekannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Soziales, Sport, Ehrenamt und der Kunst beteiligten sich an dem Werk - von der Hebamme bis zum Vertreter der Bundeswehr. Darunter finden sich bekannte Namen wie die Theologin Margot Käßmann, Regisseur Florian Gärtner, Dr. Guiseppe Faussone (Gründer des Ferrero-Werks in Stadtallendorf), Schauspielerin Nina Kronjäger, Comedian Martin Schneider oder Willi Weitzel, bekannt aus dem Kinderfernsehen. OP-Wirtschaftsredakteur Andreas Schmidt hat das Buchprojekt redaktionell begleitet.

Aussagestarke Bilder von Fotografen aus der Region zeigen einen kontrastreichen Blick auf den Landkreis. Insgesamt 53 Beiträge vereint das Werk, an dessen Fertigstellung die Beteiligten rund 16 Monate lang arbeiteten.

Autoren, Mitwirkende und Vertreter der Kreispolitik versammelten sich am vergangenen Dienstag im Sitzungssaal im Landratsamt zur feierlichen Buchvorstellung. Das stilvoll und ganz in Weiß gehaltene Werk sei „eines der schönsten im Kreis der Bücher - man erlebt es in der Hand“, befand Rainer Wendorff vom Neomedia-Verlag, der gemeinsam mit dem Kreisausschuss die Publikation veröffentlichte. Der Verleger lobte die „beeindruckende identitätsstiftende Kraft“ namhafter Persönlichkeiten aus ­allen gesellschaftlichen Schichten, die eine „spannende, beeindruckende Liebeserklärung aus dem Kreis für den Kreis“ formuliert hätten.

„Berlin ist nicht so gemütlich wie Marburg“

Zusammengefasst sei all das ein Ergebnis von „vielen verschiedenen Menschen, die unseren Landkreis prägen“, dabei nur eine kleine Auswahl der bunten Region darstellen, lobte Landrätin Kirsten Fründt. Das neue Kreisbuch präsentiere durch einen abwechslungsreichen Inhalt „eine wunderbare, vielfältige Region“.

Und die sei liebenswert, sind sich die Autoren wohl alle einig. Und unter anderem weltoffen - „Berlin ist zwar ebenso weltoffen wie Marburg, aber von Gemütlichkeit ist nichts zu spüren“, zieht Nina Kronjäger im neuen Kreisbuch einen klassischen Vergleich.

Die erste Auflage von 3000 Stück ist seit vergangenem Mittwoch im Handel erhältlich. Ein Buch kostet 26,90 Euro. Jeweils drei Euro werden als Spende für den heimischen Aktionsfond gegen Kinderarmut gestiftet.

von Ina Tannert

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