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Aufgalopp: Parlament konstituiert sich

Stadtparlament Aufgalopp: Parlament konstituiert sich

Die erste Sitzung des Marburger Stadtparlaments in der neuen Legislaturperiode fand am Freitagabend mit einigen neuen Gesichtern statt.

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Anni Röhrkohl (vordere Reihe von links) sowie Alev Lassmann, Anne Oppermann, Marlies Sewering-Wollanek, Ursula Schulze-Stampe und (hintere Reihe von links) Christian Schombert, Frédéric Schwindack, Nico Biver, Jürgen Hertlein und Heinz Ludwig wurden zu ehrenamtlichen Stadträten gewählt und auf ihre Aufgabe vereidigt.Foto: Tobias Hirsch

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Bei der Kommunalwahl am 6. März war die Zusammensetzung des Parlaments ein wenig verändert worden, so dass die rot-grüne Rathaus-Mehrheit jetzt keinen Bestand mehr hat. Auf die Besetzung der hauptamtlichen Magistrats-Bank hatte das aber zunächst noch keinen Einfluss.Dort nahmen am Freitag nach wie vor Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) sowie Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) und Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach Platz.

Doch einige Neuerungen gab es im ehrenamtlichen Magistrat, in den die im Parlament vertretenen Parteien abhängig von ihrer Größe Vertreter entsenden, die dann ehrenamtliche Stadträte sind.

Die dafür vorgeschriebene formale Wahl fand am Freitag statt. Gewählt wurden wie bisher zehn ehrenamtliche Stadträte: Es sind Jürgen Hertlein, Ursula Schulze-Stampe (alle SPD), Anne Oppermann, Christian Schombert und Anni Röhrkohl (alle CDU) sowie Alev Lassmann (Grüne), Fréderic Schwindack (Bürger für Marburg), Nico Biver (Marburger Linke) und Heinz Ludwig (MBL).

Die Grünen haben somit einen Sitz weniger als bisher im ehrenamtlichen Magistrat. Dafür profitierte die BfM von ihrer Zählgemeinschaft mit der SPD. Der gemeinsame Vorschlag von Grünen und „Marburger Linken“ , die Zahl der ehrenamtlichen Magistrats-Posten auf 13 zu erhöhen, fand nicht die erforderliche Mehrheit, um auf die Tagesordnung zu kommen.

Mittlerweile steht auch die genaue Zusammensetzung des Parlaments jetzt fest. Dies hängt auch davon, wer in den Magistrat wechselte und wer auf sein Mandat aus anderen Gründen verzichtet.

Nachdem auch die Bildung von Ausschüssen erfolgte, steht dem Start der regulären Parlaments-Arbeit nichts mehr im Wege.

von Manfred Hitzeroth

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