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Auf der Suche nach den gestohlenen 1,6 Millionen

Veruntreuung Auf der Suche nach den gestohlenen 1,6 Millionen

Der Marburger Rechtsanwalt Carsten Dalkowski geht im Auftrag der Stadt zivilrechtlich gegen den Beamten vor, der mehr als zehn Jahre lang aus der Stadtkasse griff.

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Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Stadt macht Schadensersatz geltend. Nun stellt sich die Frage, wo das Geld – es sollen insgesamt 1, 6 Millionen Euro sein – geblieben ist. Denn das Vermögen des Beamten sei nach bisherigem Erkenntnisstand nicht auffällig hoch gewesen.

Warum der Beamte unbemerkt öffentliches Geld auf seine Konten überweisen konnte, soll der Leiter des städtischen Rechnungsprüfungsamtes, Heinrich Fehlinger, beantworten.

Oberbürgermeister und Kämmerer Egon Vaupel (SPD) gab am Mittwochabend während der ersten Sitzung des parlamentarischen Akteneinsichtsausschusses bekannt, dass der vorläufige interne Prüfbericht nächsten Montag dem Magistrat vorliegen wird. Der Akteneinsichtssausschuss wird unter dem Vorsitz von Marianne Wölk (SPD) nächsten Mittwoch seine inhaltliche Arbeit aufnehmen.

Nach Sichtung des Berichts werden die Fraktionen ihre Fragen an Vaupel und Fehlinger stellen. 16 Stadtverordnete gehören dem Ausschuss an.

von Anna Ntemiris

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