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Auf dem Weg zum digitalen Campus

Campus-Software Auf dem Weg zum digitalen Campus

Als einen sehr wichtigen Schritt auf dem Weg zum Studienmanagement der Zukunft bezeichnete Uni-Vizepräsident Professor Joachim Schachtner die Entscheidung für das System „HISinOne“.

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Uni-Vizepräsident Professor Joachim Schachtner präsentiert ein Schaubild, das das Integrierte Campusmanagement-System verdeutlichen soll.Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Alles in einem: Dies ist das Motto der neuen Campus-Software. die ab Herbst dieses Jahres an der Marburger Universität eingeführt wird. Mit dem System „HISinOne“, das die nunmehr genossenschaftlich organisierte Nachfolgeorganisation des „Hochschulinformationssystems“ anbietet, sei ein System gefunden worden, das „auf modernster technischer Basis alle Wünsche an ein effizientes Werkzeug zum Management des universitären Alltags erfüllen kann“, bilanzierte Schachtner.

Die Empfehlung für dieses System war laut Schachtner am 30. März von der eigens für die Software-Suche eingerichtetetn Lenkungsgruppe getroffen worden. Am 14. April habe sich das Uni-Präsidium dieser Empfehlung angeschlossen und der „HIS“-Genossenschaft als einem von zwei noch im Rennen verbliebenen Anbietern den Zuschlag erteilt. Im Laufe des zweieinhalb Jahre dauernden Findungsprozesses habe die von ihm geleitete Lenkungsgruppe die Angebote von fünf Spezialfirmen genauer unter die Lupe genommen, sagte Schachtner auf Anfrage der OP.

Die Einführung des neuen Studienmanagement-Systems kostet die Philipps-Universität bis zum Jahr 2016 nach Angaben von Schachtner 1,2 Millionen Euro. Anschließend fallen pro Jahr LIzenz-Gebühren von jeweils 100000 Euro an.

Gestern stellte Uni-Vizepräsident Schachtner im Uni-Senat das Ergebnis der Software-Suche und das dahinterliegende Konzept der Uni-Leitung vor.

Ziel der Einführung des neuen integrierten Campus-Management-Systems sei es, den Service für Studierende, Lehrende und Beschäftigte zu verbessern, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen sowie die Planung und Organisation des Studienbetriebs an der Universität auf effiziente Weise zu unterstützen. Dabei gehe es aber nicht nur um den Kern des Studienalltags (Prüfungen, Lehrveranstaltungen) sondern auch um die bestmögliche Organisation der Phase vor dem Studium (Vorinformation, Beerbung, Zulassung, Immatrikulation) und nach dem Studium (Abschluss, Absolventenbetreuung durch die Uni).

Schachtner machte deutlich, dass die Einführung der neuen Campus-Software für die Universität vor allem ein wesentlicher Teil der Organisationsentwicklung sei, an der Vertreter aller Fachbereiche teilgenommen hätten. Gefördert wurde das Gesamtprojekt aus dem Studienstruktur-Programm des Landes Hessen. Die Finanzierung kommt auch den 16 Fachbereichen zugute. Jeweils eine halbe Mitarbeiterstelle wird finanziert für die Umsetzung der Einführung des neuen Campus-Management-Systems, betonte Schachtner.

von Manfred Hitzeroth

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