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Auf dem Weg zum Regionalversorger

Jahrespressekonferenz Auf dem Weg zum Regionalversorger

„Zukunft und Perspektiven der interkommunalen Zusammenarbeit“ lautete das Oberthema der gemeinsamen Jahrespressekonferenz der Universitätsstadt Marburg und der Stadtwerke.

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Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Schüren (von links), Oberbürgermeister Egon Vaupel, Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Dr. Franz Kahle, Cölbes Bürgermeister Volker Carle, Lahntals Bürgermeister Manfred Apell und Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Kühne ziehen an einem Strang – und halten zum Zeichen gemeinsam ein Glasfaserkabel.

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. An der Pressekonferenz beteiligten sich die Bürgermeister Manfred Apell (Lahntal, SPD) und Volker Carle (Cölbe, parteilos).

Die beiden Kommunen traten kürzlich als erste der 2010 gegründeten neuen Tochtergesellschaft Energie Marburg-Biedenkopf GmbH bei. Sie hatten sich im Wettbewerb um die Neuvergabe der Stromkonzessionen im Landkreis Marburg Biedenkopf für eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Marburg entschieden – wie später auch Wohratal und Münchhausen, deren Beitritt in Kürze erfolgen wird.

„Es freut uns, dass die Umlandgemeinden an der kommunalen Netzgesellschaft beteiligt sind und die Zusammenarbeit auf einem festen Fundament steht. Für uns ist klar, dass diese auf gleicher Augenhöhe erfolgt. Wir wollen, dass jeder durch die Zusammenarbeit gewinnt“, erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD). Auf dem Energiesektor gehe es auch um die Frage der regionalen Wertschöpfung: „Was wir erwirtschaften, soll in der Region bleiben.“ Die Netzgespräche seien nicht ganz einfach gewesen. Auch, wenn nun nicht alle Umlandkommunen zur Netzgesellschaft gehören, so habe der Zuschlag an die Stadtwerke bei allen zu einer besseren Verhandlungsposition mit E.ON geführt, meinte Vaupel.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) sagte, er hoffe auf weitere Mitstreiter. Man werde sich wieder bewusst, dass man regional Energie erzeugen könne. Die einstige EAM wurde von Großen geschluckt, jetzt werde der Prozess umgekehrt. Die im Moment noch geförderte Windkraft werde sich in einigen Jahren regional vermarkten lassen, auch dabei hoffe man auf Zusammenarbeit mit den Kommunen im Umland.

von Manfred Schubert

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