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Auf Maisch folgt von Zitzewitz

Rotary Club Auf Maisch folgt von Zitzewitz

Rund 120 Rotarier aus ganz Hessen ließen auf der Distriktkonferenz das vergangene Rotary-Jahr Revue passieren.

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Der scheidende Amtsinhaber Bernhard Maisch (von links) übergab Amtskette und Staffelstab an Governor Michael von ­Zitzewitz. Dessen Nachfolger wird Governor nominee Dietmar Kegler für das folgende Rotarier-Jahr werden

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Als Höhepunkt der Konferenz des Rotary-Distrikts 1820 gab der scheidende Governor Professor Bernhard Maisch die Amtskette an seinen Nachfolger weiter, der für ein Jahr an der Spitze des Verbandes stehen wird. Als neues Oberhaupt tritt Michael von Zitzewitz, ehemaliger Vorsitzender der Messe Frankfurt und Mitglied des Rotary Clubs Frankfurt-Römer, in die Fußstapfen des scheidenden Governors. Er wurde während der Tagung am Samstag im Kongresszentrum der Deutschen Vermögensberatung im neuen Amt begrüßt. Dazu gehörte auch die symbolische wie tatsächliche Übergabe des Staffelstabs. Den übergab Maisch auch prompt im kurzen „Lauf“, wie im sportlichen Wettkampf üblich, nach hinten an seinen Nachfolger weiter.

„Ich bin froh, dass ich nun durchatmen kann“, sagte Maisch und wünschte von Zitzewitz einen gelungenen Start in sein eigenes Amtsjahr. Traditionell rotieren die Führungsämter der Rotary-Gemeinschaft, das rotarische Jahr endet am 30.Juni. Während seiner Amtszeit setzte sich Maisch vor allem für den „Menschen im Mittelpunkt“ ein - neben der Förderung des Jugendaustauschs etablierte der Kardiologe bei den vergangenen Special Olympics Hessen in Marburg erstmals ein umfassendes Gesundheitsprogramm samt Herzcheck für die Sportler mit Behinderungen.

Kampf gegen die Kinderlähmung

Daneben unterstützten die Clubs seit vergangenem Jahr unter dem Schlagwort „Fast Action“ verschiedene lokale Projekt der Flüchtlingshilfe. Anlässlich der Zusammenkunft konnten die beiden Marburger Rotary-Clubs eine Spende in Höhe von 9000 Euro an Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies überreichen. Das Geld soll zur Verbesserung der Sprachkompetenz von Flüchtlingen und zur Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer verwendet werden (die OP berichtete).

Zuvor informierten sich die rund 120 Anwesenden aus 70 hessischen Rotary-Clubs in Workshops und Vorträgen über aktuelle Rotary-Themen wie den Kampf gegen die Kinderlähmung als zentrales Projekt von Rotary, die weltweite Gesundheitsvorsorge sowie die internationalen Austauschprogramme der Clubs.

Traditionell wurden die derzeitigen Stipendiaten, die sogenannten In- und Outbounds, der Clubs begrüßt. Insgesamt 68 junge Männer und Frauen bereisen im Rahmen des Programms in den vergangenen und kommenden Monaten die Welt. Während 34 Studenten aus Deutschland demnächst in 15 verschiedenen Ländern ein Gastsemester absolvieren werden, leben derzeit 34 Teilnehmer aus dem Ausland für ein knappes Jahr in der Bundesrepublik. Mit kleinen Filmbeiträgen samt Gesangseinlage stellten die Stipendiaten ihre Heimatländer und Erfahrungen im Austauschprogramm vor.

Weltweit fördert die Rotary-Gemeinschaft humanitäre Hilfen auf internationaler und lokaler Ebene. In den verschiedenen Charten der weltweit ältesten Service-Club-Organisation sind mehr als 1,2 Millionen Männer und Frauen verbunden, die in ihren Berufen führend ­tätig sind. Der örtliche Distrikt 1820 umfasst nahezu ganz Hessen und 70 unabhängige Clubs mit insgesamt rund 3700 Rotariern.

von Ina Tannert

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