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Auch die heimischen Kommunen greifen zu

Gebühren Auch die heimischen Kommunen greifen zu

Klamme Kommunen erhöhen Steuern und Gebühren ist das Fazit einer bundesweiten Befragung von 200 Kommunen durch das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young. Auch Im Kreis bestätigt sich dieses Ergebnis im Trend.

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Ob Einschränkungen bei Straßenbeleuchtung oder bei den Schwimmbadöffnungszeiten, ob Erhöhung von Hunde- oder Gewerbesteuer oder gar das Verschieben von Sanierungsarbeiten bei der Infrastruktur wie Bürgerhäusern oder Straßen: Die Kommunen haben nur eingeschränkte Möglichkeiten, ihre Finanzsituation selbst zu verändern.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. 86 Prozent der befragten Kommunen in Deutschland (85 Prozent in Hessen) wollten im laufenden Jahr Steuern und Gebühren erhöhen, verkündete Ernst & Young zu Beginn der Woche (die OP berichtete). Mehr als jede zweite Kommune (55 Prozent) plane, Leistungen zu reduzieren oder abzuschaffen, etwa im Bereich Straßenbeleuchtung oder bei der Kinder- und Seniorenbetreuung.

Wertet man die Studie lediglich auf die befragten hessischen Städten und Gemeinden hin aus, planten das sogar 73 Prozent der Kommunen, so Ernst & Young weiter. Auch die Beseitigung von Schlaglöchern und anderen Frostschäden auf Deutschlands Straßen werde vielerorts auf sich warten lassen, warnt Ernst & Young: 45 Prozent der Kommunen planten, Instandhaltungsmaßnahmen für Straßen aufzuschieben. Neuinvestitionen im Straßenbau wollen danach 40 Prozent der Städte und Gemeinden zurückfahren.

von unseren Redakteuren

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