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Asta-Streit: Vorstands-Abwahl ungültig

Streit unter Studentenvertretern Asta-Streit: Vorstands-Abwahl ungültig

Wende im Zwist zwischen Asta-Vorstand und Studierendenparlament: Abwahl der Amts-Inhaber wurde für ungültig erklärt.

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Studierendenparlament contra Asta: Die Gremien gestalten die Zukunft für rund 25 000 Hochschüler (wie etwa für Physikstudenten) mit – wenn es nicht gerade um Personaldebatten geht. Archivfoto

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Wir haben als Asta-Ältestenrat auch die mitunter unangenehme Aufgabe, die Abläufe im Studierendenparlament auf ihre Korrektheit in Bezug auf die Anwendung der Satzung zu überprüfen - und gegebenenfalls korrigierend einzugreifen“, sagt Christian Döhring, 2. Vorsitzender des Gremiums.

Das Ergebnis der Überprüfung: Die Abwahlen der Asta-Vorstände Jan Sollwedel und Christopher Vosschulte (RCDS) durch das Parlament sind unzulässig. Denn die Ergebnisse der vorletzten Sitzung des Studierendenparlaments vom 26. März sind vom Ältestenrat komplett für nichtig erklärt worden. Damit wurde dem Antrag von Benjamin Oette stattgegeben, der als Mitglied der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) auf die nicht fristgemäße Einladung zu dieser Sitzung hingewiesen hatte. Das Ausscheiden von Karla-Katharina Foof - die den Vorfall gelassen zur Kenntnis nahm - ist hingegen bestätigt, da die Sitzung vom 16. April, dem Datum von Foofs Abwahl, als regulär eingestuft wurde.

Verbindungs-Frau wehrt sich gegen Abwahl

Die Frauenbeauftragte Tjorven Merle-Maack wollte ihre Abwahl, die sie vor allem in ihrer Mitgliedschaft in einer reinen Frauenverbindung begründet sieht, jedoch nicht widerspruchslos hinnehmen. Sie hatte bereits vor der Ältestenratssitzung Ende vergangener Woche erfolgreich gegen ihre Abwahl geklagt und ließ sich vom Gremium nochmals die Unrechtmäßigkeit des Akts des Studienrendenparlaments bestätigen. „Wenn es sein muss, klage ich mir meinen Posten auch nochmal ein. Es kann nicht sein, dass ich zuerst als kompetent genug für meine Arbeit eingeschätzt werde und in dem Moment, wo meine Verbindungsmitgliedschaft bekannt wird, auf einmal behauptet wird, ich könne das nicht“, sagt sie. „Von Vorwürfen über Sexismus und gezielte Erschwernis meiner Arbeit durch unangemeldete Accountsperrungen ganz zu schweigen“, ergänzt sie.

  • Die nächste Sitzung des Studierendenparlaments ist für den 7. Mai geplant.

von Marcus Hergenhan

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