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„Arbeitsbelastung hat zugenommen“

Neue Uni-Personalratsvorsitzende „Arbeitsbelastung hat zugenommen“

Marianne Tittel ist für drei Jahre gewählt und tritt die Nachfolge von Dr. Renate Grebing an.

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Marianne Tittel ist Personalrats-Chefin. Foto: Cornelia Pietzsch

Marburg. Marianne Tittel ist für die kommenden drei Jahre als Uni-Personalratsvorsitzende die oberste Interessensvertreterin von rund 3700 Beschäftigten der Marburger Universität. Tittel ist kein Neuling in der Personalvertretung, sondern schon seit einigen Jahren dabei. Zuletzt war sie als stellvertretende Personalratsvorsitzende aktiv, jetzt tritt sie die Nachfolge von Dr. Renate Grebing an.

„Die Arbeitsbelastung für die Kollegen hat in den vergangenen Jahren zugenommen“, berichtet Tittel aus dem Uni-Alltag. Das bedeute für die Arbeitnehmer-Vertreter immer stärker auch die Aufgabe der Seelenpflege. Aufgrund der vielfältigen Probleme rund um das Arbeitsfeld Universität habe aber auch die Arbeitsintensität im Uni-Personalrat stark zugenommen.

Ein immer stärkeres Konfliktfeld stellen aus ihrer Sicht auch Auseinandersetzungen mit Kollegen oder Vorgesetzten dar. Um die Behebung dieser Konflikte will sich die neue Personalratsvorsitzende in ihrer neuen Funktion verstärkt kümmern. „Ich will mit dazu beitragen, die Probleme der Mitarbeiter zu lösen“, erklärte sie im Gespräch mit der OP. Dazu gehöre beispielsweise, darauf zu achten, dass Besetzungsverfahren bei freiwerdenden Stellen „ordentlich laufen“, erklärt Tittel.

Tittel verweist darauf, dass sie bei ihrer Arbeit auch auf die Mithilfe eines ganzen Teams im Personalrat angewiesen sei. Ganz besonders freut sie sich aber auch darüber, dass dass auf Druck des Personalrats von der Universität eine Konfliktberaterin eingestellt worden sei. „Das war ein wichtiger Schritt, damit Betroffene professionelle Hilfe erhalten“, erklärt sie. Ein personalpolitischer Schwerpunkt der gelernten Gärtnerin war schon bisher der Botanische Garten. Und diesem Thema will sie sich jetzt auch weiter widmen. „Die Finanzierung wird geringer, die Mitarbeiter werden nicht mehr. Es ist bewundernswert, was trotz der geringen Ausstattung gemacht wird“, erklärt Tittel. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, dass mindestens die aktuelle Personalstärke im Botanischen Garten gehalten wird.

von Manfred Hitzeroth

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