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Anwohner wünschen sich Verkehrs-Beruhigung

Förderprogramm Anwohner wünschen sich Verkehrs-Beruhigung

Das Programm "Soziale Stadt" ist nach dem Waldtal nun auch in Ockershausen gestartet. Die Bewohner haben Vorstellungen, in welche Richtung sich der Stadtteil entwickeln soll.

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Vorstellung des Programms „Soziale Stadt“ im Stadtwald durch Bürgermeister Dr. Franz Kahle (links).

Quelle: Marcus Hergenhan

Ockershausen. Die Anwohner haben Ideen und Wünsche, wie sie ihren Stadtteil gestalten wollen: Vor allem eine Beruhigung des Autoverkehrs, eine bessere Busanbindung und ein größeres Angebot an Kultur und Jugendangeboten wurde bei der Auftaktveranstaltung gewünscht.

Drei Millionen Euro Fördergelder stehen nach Angaben des Magistrats für den Infrastrukturausbau in Ockershausen zur Verfügung. 2.6 Millionen Euro sind bereits verplant, denn das Gebäude der Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit, soll laut Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) „Schritt für Schritt saniert“ und zum Gemeindezentrum mit Kindergarten und Krippe ausgebaut werden.

„Was die Mitglieder von der IKJG bislang geleistet haben, ist enorm. Die Räume in denen wir heute stehen sind erst durch sie so wohnlich geworden, jetzt werden wir dafür sorgen, dass die Einrichtung auch von außen verschönert wird,“ versprach Stadtplaner Jürgen Kaiser. Die meisten Vorschläge, die von Anwohnern zusätzlich kamen, seien „sehr realitätsnah und auch zeitnah umsetzbar“, sagte Kaiser.

Gelder sollen Stadtteile "mit Entwicklungsbedarf" attraktiver machen

Zusammengefasst verbergen sich hinter dem Projekt Fördergelder für den Ausbau von Infrastruktur, Stadtbild-Verschönerungen, Verkehrsanbindungen und Kinder- sowie Altenbetreuung. Diese Gelder, die teilweise vom Bund, aber auch von der Stadt selbst aufgebracht werden, sollen Stadtteile „mit Entwicklungsbedarf“, wie Kahle diese nennt, wie den Richtsberg, das Waldtal oder eben auch den Stadtwald attraktiver machen.

Der Bürgermeister war jedenfalls zufrieden, dass viele Gäste ihre Ideen präsentierten. „Wir freuen uns sehr darüber, dass viele engagierte Menschen sich für die Verbesserung der Lebenssituation in ihrer Gemeinde einsetzen“, sagte er.

Am Richtsberg, wo das Programm „Soziale Stadt“ von 1999 bis 2014 lief, habe sich „viel verändert und verbessert“. Die bislang bewilligten drei Millionen Euro könnten in den kommenden Jahren erhöht werden. Stadtplaner geht von einer „mindestens zehnjährigen Förderdauer“ aus. Schwerpunkte im Stadtteil sind etwa „Stärkung der lokalen Wirtschaft“, und „Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens“.

Neben Ockershausen ist in diesem Jahr auch das Waldtal in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden (die OP berichtete).

von Marcus Hergenhan

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