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Ankläger legen Revision ein

Messerstecher-Prozess Ankläger legen Revision ein

Die Staatsanwaltschaft Marburg hat im Totschlagprozess um eine tödliche Messerstecherei Revision eingelegt.

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Der Angeklagte (links) mit seinem Verteidigern Sascha Marks.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Das teilte Ute Sehlbach-Schellenberg, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft, der OP auf Anfrage mit. Für die rechtliche Überprüfung des Urteils ist nun der dafür zuständige Bundesgerichtshof verantwortlich. Im Oktober 2014 war ein 20-jähriger Student nach vorangegangenen handfesten Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen von jungen Männern in der Marburger Oberstadt  erstochen worden.

In dem Prozess war am  Montag vergangener Woche der Angeklagte –  ein 27-jähriger Student – von der Schwurgerichtskammer des Marburger Landgerichts von dem Vorwurf des Totschlags freigesprochen worden (die OP berichtete). Die Kammer konnte es nicht ausschließen, dass in diesem Fall eine Notwehrsituation vorgelegen hatte. Die Verteidigung hatte ebenfalls auf Freispruch plädiert. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Totschlags in einem minderschweren Fall eine Freiheitsstrafe von vier Jahren gefordert. Verurteilt worden war der 27-Jährige dann nur zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 20 Euro wegen des Besitzes einer gefährlichen Waffe – einer Präzisionsschleuder mit Stahlkugel-Munition.

von Manfred Hitzeroth

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Urteil im Landgericht
Der Angeklagte zusammen mit seinen beiden Verteidigern Dr. Axel Woeller (links) und Sascha Marks.

Ein 27-jähriger Student wurde gestern vor der Schwurgerichtskammer des Marburger Landgericht vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen.

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