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Angriffe auf Frauen stehen vor Aufklärung

Versuchter Totschlag Angriffe auf Frauen stehen vor Aufklärung

Vorwurf des versuchten Totschlags: Die Staatsanwaltschaft Marburg hat den bereits bestehenden Haftbefehl eines in Untersuchungshaft sitzenden 33-jährigen Mannes erweitert.

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Die Polizei hat einen Gewalttäter festgenommen, der seitdem in Untersuchungshaft sitzt.

Quelle: Archiv

Marburg. Der Beschuldigte sei „dringend tatverdächtig“, in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober mit einem Stein auf zwei junge Frauen in der Wilhelmstraße eingeschlagen und sie dabei schwer verletzt zu haben. Die kriminaltechnischen Untersuchungen der im Herbst am Tatort sichergestellten Spuren durch das Landeskriminalamt erbrachten nach Aussage von Staatsanwaltschaftssprecher Christian Hartwig einen Hinweis auf die Täterschaft des Beschuldigten.

Überfall auf Schwangere:Baby „nicht geschädigt“

Es handelt sich bei dem Beschuldigten demnach um denselben Mann, der am 8. Oktober eine Schwangere überfiel, sie schlug, trat und ihr die Geldbörse stahl.

In der Universitätsstadt kursieren seit dieser Attacke Gerüchte, wonach die Schwangere, die nahe des Wochenmarkts in der Frankfurter Straße überfallen und verletzt wurde, bei dem Raub ihr ungeborenes Baby verloren habe.

Das dementiert die Staatsanwaltschaft Marburg auf OP-Anfrage: „Die Leibesfrucht der Zeugin wurde nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen durch den Raubüberfall nicht geschädigt“, erklärt Christian Hartwig.

Dem ­33-jährigen mutmaßlichen Täter, den die Polizei vier Tage nach dem ­Überfall auf die 28-jährige Schwangere festnahm, werden - neben dem Doppelangriff auf die Frauen in der Wilhelmstraße - noch mehrere weitere Straftaten vorgeworfen. In den Folgetagen der Gewaltattacken soll er einen räuberischen Diebstahl in einer Tankstelle und einen Supermarkteinbruch verübt haben. Zu allen Vorwürfen schweigt der mutmaßliche Täter seit seiner Festnahme.

Der Termin für eine Gerichtsverhandlung ist noch offen.

von Björn Wisker

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