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Angeklagter bestreitet Raubüberfall

Einbruchserie Angeklagter bestreitet Raubüberfall

Ein 43-jähriger Marburger musste sich vor dem Landgericht wegen Einbruch, Diebstahl, Hehlerei und bewaffnetem Raubüberfall verantworten.

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Der 43-jährige Angeklagte soll diesen Bio-Supermarkt überfallen haben und steht deshalb vor dem Landgericht.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Diverse Einbrüche unter anderem in das Grone-Bildungszentrum, das Philippshaus, die Blista und einige Privathäuser gab der Mann, der sich seit Dezember in Untersuchungshaft befindet, unumwunden zu. Auch geklaute Waren habe er einige Male angekauft. „Ich hatte Suchtdruck“, erklärte der zum Tatzeitpunkt Heroinabhängige. Den bewaffneten Überfall auf einen Biomarkt in der Innenstadt will er jedoch nicht begangen haben.

Am 9. Dezember soll der 43-jährige mit einer Schusswaffe eine Angestellte des Supermarktes bedroht und sie gezwungen haben, den Tresor zu öffnen. Mehr als 15.000 Euro habe er laut Anklage der Staatsanwaltschaft dabei erbeutet. „Ich war oft in der Gegend, aber nie in dem Markt“, beteuerte der Angeklagte. Vielmehr sei er zur Tatzeit bei einem Bekannten in der Gisselberger Straße gewesen. Die später vom Vorsitzenden Richter Dr. Carsten Paul vorgelegte Handy-Ortung bestätigte, dass das Handy des Angeklagten zumindest rund 15 Minuten nach dem Überfall in dieser Gegend gewesen sei.

von Patricia Kutsch

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