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„An uns führt keine Entscheidung mehr vorbei“

Senioren-Union „An uns führt keine Entscheidung mehr vorbei“

Dieses Jahr wird ein sehr wichtiges für die CDU. Und die Senioren-Union will dabei eine aktive Rolle spielen, so der Tenor bei ihrer Neujahrsbegegnung in Marburg.

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Franz-Wilfried Michels (rechts) ehrte zusammen mit Marian Zachow (daneben), Rosemarie Lecher (von links) sowie seiner Stellvertreterin Gunilla Rising Hintz (2. von links) Jakob Henz, Ute Mehnert, Elisabeth Schünemann, Friedrich-Wilhelm Kropatschek und Chr

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Bei ihrer traditionellen Neujahrsbegegnung hat sich die Senioren-Union des CDU-Kreisverbandes am Samstag im Technologie- und Tagungszentrum in Marburg auf das Wahljahr 2013 eingestimmt. Hauptredner war Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

„In diesem Jahr steht viel für unser Land und die CDU auf dem Spiel“, hob der Vorsitzende Franz-Wilfried Michels in seiner Begrüßung der etwa 50 Anwesenden hervor. Angesichts der wichtigen Wahlen in Bayern und Hessen, sowie der Bundestagswahl gelte es intensiv zu arbeiten, um die Wähler von der guten Politik der CDU zu überzeugen. Und die Senioren seien inzwischen die größte Wählergruppe, „an uns führt keine Entscheidung mehr vorbei“.

Schäfer betonte, es sei eine richtige Entscheidung gewesen, die schwächelnden Euroländer zu unterstützen. Die Stimmung sei lange nicht mehr so schlecht, wie noch vor einem Jahr. Auch solle man bei allen Mahnungen Richtung Griechenland und Italien nicht vergessen, dass Deutschland zusammen mit Frankreich als erste gegen die Stabilitätsvorgaben von Maastricht verstoßen hätten. Bund, Länder und Kommunen hätten zu lange zu viel ausgegeben. Und heute gelte es zu sparen, denn jetzt seien die geburtenstarken Jahrgänge noch im besten Alter.

Angesichts des Älterwerdens der Gesellschaft könnten kleinere kommende Generationen die Schulden nicht mehr bewältigen. „Das wird knapp, das wird eine unendlich enge Geschichte“, sagte der Finanzminister hinsichtlich der bevorstehenden Wahlen. Niedersachsen habe trotz der Niederlage gezeigt, dass das bürgerliche Lager noch gewinnen könne, denn in den Umfragen habe man bereits weit zurückgelegen, am Ende habe aber nur wenig gefehlt. Die CDU dürfe sich weder von guten, noch von schlechten Prognosen abhängig machen, der Wählerwille ändere sich wesentlich schneller als früher. „Jeder sei gefragt, im Wahlkampf auch im persönlichen Gespräch am Gartenzaun, Unentschiedene zu überzeugen.

Landratskandidat Marian Zachow nannte sein Ziel für den Kreis, ein Miteinander der Generationen zu erreichen, um die Zukunft zu gestalten. Denn Marburg-Biedenkopf steche dadurch hervor, dass es wirtschaftlich, im Sozialen und auch bei der Energiewende, sehr gut aussehe, ein Verdienst des CDU-Landrats Robert Fischbach.

von Heiko Krause

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