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An den Baustellen ist alles im Fluss

Rudolphsplatz und Cappel An den Baustellen ist alles im Fluss

Seit Samstag gibt es an den beiden Marburger Großbaustellen weitere Einschränkungen. Die OP fragte nach: Führt dies zu größeren Verkehrsbehinderungen als bisher?

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Busfahrer müssen am Rudolphsplatz, etwa beim Rechtsabbiegen von der Weidenhäuser Brücke, Millimeterarbeit leisten. Das Linksabbiegen aus Richtung Pilgrimstein ist verboten.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Antworten der Straßenverkehrsbehörde, Stadtwerke und von Hessen Mobil haben denselben Tenor: Sowohl am Rudolphsplatz, wo es in alle Richtungen nur einspurig voran geht, als auch an der Kreuzung Beltershäuser/Cappeler Straße, die aus Richtung Cappeler Straße gesperrt ist, fließt der Verkehr relativ ruhig. Das dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass derzeit Oster- und Semesterferien sind.

Nach Beobachtungen der Straßenverkehrsbehörde Marburg kommt es an beiden Baustellen weder zu größeren Rückstaus, noch sind Beschwerden von Verkehrsteilnehmern bekannt, teilt Tina Eppler vom Fachdienst Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf OP-Anfrage mit. „Diese Einschätzung wird auch durch Baufirmen bestätigt. In den Verkehrsspitzen sind die Rückstaus vergleichbar mit denen zu normalen Werktagen außerhalb der Ferien.“

Sonja Lecher, Pressesprecherin von Hessen Mobil, kann dies auch für die Kreuzung am Tor von Cappel bestätigen. „Es gibt keinerlei Beschwerden, der Verkehr läuft flüssig. Und wir versuchen, in den zwei Schulferienwochen fertig zu werden.“ Fertig werden heißt allerdings nur, dass die Zufahrt aus Richtung Stadt über die Cappeler Straße dann wieder möglich sein und auch die Umgehungsstraße in beiden Richtungen zu befahren sein wird. Für dieses Ziel haben die Baufirmen laut Lecher bereits am vergangenen Wochenende gearbeitet und werden dies auch am Wochenende nach Ostern tun. Von Karfreitag bis Ostermontag allerdings werde nicht gearbeitet.

Zum Stadtbusverkehr teilt Stadtwerke-Pressesprecher Pascal Barthel mit: „Unser Nahverkehr hat die Fahrpläne den aktuellen Großbaustellen in Marburg angepasst, so blieben wir von Überraschungen verschont. Nach den ersten Tagen haben wir keine negativen Rückmeldungen erhalten, weder von den Fahrern noch von unseren Fahrgästen.“ Barthel weist darauf hin, dass die Busfahrer sowohl am Rudolphsplatz als auch an der Cappeler Kreuzung aufgrund der Fahrbahnverengungen Millimeterarbeit leisten müssten. „Wir bedanken uns bei allen weiteren Verkehrsteilnehmern, die darauf achten, in ihrer Fahrspur zu bleiben, und so das planmäßige Vorankommen der Busse unterstützen“, sagt Barthel.

von Michael Arndt

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