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"Aerobic Dream" zeigt viel nackte Haut

Weiberfastnacht "Aerobic Dream" zeigt viel nackte Haut

Seit Donnerstagabend sind die Narren wieder unterwegs. Zur Weiberfastnacht fand die große Festveranstaltung dieses Jahr erstmals im Bürgerhaus Marbach statt - der Stimmung tat dies keinen Abbruch.

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Die Narren sahen unter anderem Darbietungen von „Aerobic Dream“. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Durch den Umbau der Stadthalle feierten die Narren im Bürgerhaus Marbach und erlebten ein knapp vierstündiges buntes Programm. Komödiantische Darbietung, akrobatische Einlagen und klassische Karnevalsmusik wechselten sich gegenseitig ab und sorgten für eine dauerhaft ausgelassene Atmosphäre, wie der Vizepräsident des Festauschusses Marburger Karneval (FMK), Markus Braun befand. „Von Anfang an war hier eine tolle Stimmung“, sagte Braun, der durch das Programm des Abends führte.

So bekamen die rund 400 überwiegend weiblichen Gäste im ausverkauften Bürgerhaus Tanzeinlagen der FMK-Garde, der „Partymusical“-Gruppe Beverly aus Köln und der „Pirates of Roth“ zu sehen. Eine „Märchenstunde der besonderen Art“ boten die „Klatschweiber aus Roßdorf“, die „Bismarckheringe“ zeigten eine Aufführung namens „Heidi reloaded“ und der „Jung aus Hessen“ imitierte bei einem Medley diverse Künstler. Drei Marburger „Ausnahmetanzmariechen“ im Alter von neun bis elf Jahren zeigten zudem beeindruckende Akrobatik.

Für einen ersten Stimmungshöhepunkt sorgte „Chamäleon“ Peter Heinzmann, der ein „Best of“ aus seinen Auftritten der letzten zehn Jahre präsentierte. Dabei schlüpfte er unter anderem in die Rollen von Michael Jackson, Whitney Houston und Heino. Die „Aandorfer Domspatzen“ sorgten mit ihrem musikalischen Auftritt für eine Polonaise durch den Saal, doch das absolute Highlight für die anwesenden „Weiber“ kam zum Schluss. Die Gruppe „Aerobic Dream“ zeigte beim Männerballett viel nackte Haut.

Nach dem Ende des Programms gegen Mitternacht ging es dann es schließlich zur anschließenden Party über. Braun konstatierte, die Veranstaltung sei trotz des veränderten Ortes „so wie immer gewesen“. Das soll auch im nächsten Jahr so sein, denn auch an Karneval 2015 wird der Stadthallenumbau noch nicht abgeschlossen sein.

von Peter Gassner

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