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Absage von Jürgen Rausch stürzt Potsdam ins Chaos

Politik Absage von Jürgen Rausch stürzt Potsdam ins Chaos

Nach der Absage des Mabrurger Bauamtsleiters Jürgen Rausch für den Posten des Baudezernenten in Potsdam, ist dessen Ersatzkandidat durchgefallen und darüber die Regierung zusammengebrochen.

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Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. Der Kandidat, der statt des eigentlichen Favoriten - Marburgs Bauamtsleiter Jürgen Rausch - zur Wahl stand, erhielt in drei Wahlgängen nicht die erforderliche Stimmzahl. Die Grünen hatten das Vorschlagsrecht für den Magistratsposten, wollten Rausch, der auch in Brandenburgs Hauptstadt vorsprach und Kommunalpolitiker aller Fraktionen überzeugte (OP berichtete).

Unerwartet und trotz bester Aussichten auf den Dezernatsposten sagte er im Sommer seinem Partreifreund, dem Potsdamer SPD-Oberbürgermeister Jann Jakobs „aus persönlichen Gründen“ ab. Ersatzkandidat Christoph Nolda aus Kassel fiel nun durch - und die Potsdamer Grünen wittern einen „Putsch“ seitens der SPD wie die Stadtverordnete Janny Armbruster sagt. Entgegen vorheriger Absprachen hätten die Sozialdemokraten die geheime Personenwahl dazu ausgenutzt, die bisherige Rathauskooperation mit den Grünen scheitern zu lassen. Ziel sei eine Koalitionsbildung mit anderen Partnern.

Spekulation in Brandenburg zur Personalie Jürgen Rausch: Die Potsdamer SPD könnte ihren Parteifreund Rausch über einen etwaigen Plan, keinen Grünen-Vorschlag zu wählen, informiert, ihn zur Absage samt Verbleib in der Universitätsstadt bewegt haben.

Rausch gilt als ausgewiesener, fraktionsübergreifend geschätzter Baufachmann - mit Chancen auf eine Magistratskarriere in Marburg ab Spätsommer 2017.

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