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Ab Juli ist der Bahnhofsvorplatz dran

Umbau Ab Juli ist der Bahnhofsvorplatz dran

Bevor der dritte undletzte Bauabschnitt vorgestellt wurde, sindgestern auf der Elisabethbrücke zwei Namenstafeln enthüllt worden.

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Der Bahnhofsvorplatz wird ab 1. Juli umgebaut. Auf der Elisabethbrücke wurden zwei Namenstafeln enthüllt.Fotos: Heiko Krause

Marburg. Ende 2014 soll die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes abgeschlossen sein. Nachdem in zwei Bauabschnitten seit Oktober 2010 bereits das Umfeld umgebaut worden ist, beginnen die Arbeiten am Kernort jetzt am 1. Juli.

Wie Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) gestern Nachmittag bei der Vorstellung des dritten Bauabschnitts hervorhob, sei der Termin zugleich die symbolische Übergabe des zweiten. Auf der Elisabethbrücke wurden zwei Namenstafeln enthüllt.

Kahle verwies darauf, dass es nun zu keinen Verkehrsbehinderungen mehr komme, nachdem die Umfahrung des Bahnhofs über Ernst-Giller-Straße und Mauerstraße fertiggestellt worden sei und zuletzt auch die Brücke und der Bereich zum Krummbogen. „Für die Gewerbetreibenden geht eine große Zeit der Langmut und Geduld zuende“.

Aber jetzt sei der Geschäfts- und Berufsverkehr wieder uneingeschränkt möglich. Nun gelte es, den letzten Schritt zu tun, um den Platz vor der Empfangshalle frei vom motorisierten Individualverkehr zu bekommen, so Kahle.

Zukünftig würden neben den Stadtbussen dort nur noch Anwohner und Zulieferer einfahren dürfen.

Wie Thomas Engelbach, Fachdienstleiter Tiefbau der Universitätsstadt, erläuterte, werde zunächst der nördliche Teil des Vorplatzes angegangen. Nach etwa sechs Monaten, also Anfang kommenden Jahres, werde auf die südliche Seite gewechselt.

Mitte 2014 werde dann der Platz direkt vor dem Bahnhofsgebäude erneuert. Neben den Straßenarbeiten würden Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert.

Zuletzt, so Engelbach, werde der Bereich zur Neuen Kasseler Straße mit dem Wendeplatz abgeschlossen. Er sei zuversichtlich, dass die geplante Bauzeit eingehalten werden könne, aber natürlich hänge dies auch von der Wetterlage ab, insbesondere der Länge des Winters.

Die Kosten für alle drei Bauabschnitte bezifferte Engelbach auf etwa 11 Millionen Euro, 1,71 Millionen davon entfielen auf die Stadtwerke. Im zweiten Bauabschnitt habe Hessen Mobil bei der Auffahrt zur Bundesstraße 3, der sogenannten Stadtautobahn, 1,52 Millionen Euro gezahlt. Vom Land Hessen erhalte die Stadt Marburg für ihren Anteil Städtebaufördermittel in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Der jetzt beginnende dritte Bauabschnitt werde voraussichtlich 3,55 Millionen Euro kosten, davon würden die Stadtwerke einen Anteil von 600000 Euro tragen, so Engelbach.

von Heiko Krause

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