Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Regen

Navigation:
500 Radfahrer gehen an den Start

„Rund um den Elisabethbrunnen“ 500 Radfahrer gehen an den Start

Nachdem das Radrennen „Rund um den Elisabethbrunnen“ im vergangenen Jahr wegen des schlechten Straßenzustands ausfallen musste, findet es diesmal unter verbesserten Bedingungen statt.

Voriger Artikel
Blista-Schüler lernen Bogenschießen
Nächster Artikel
Behring-Archiv gehört jetzt der Uni

Am kommenden Sonntag sind wieder mehrere Hundert Radfahrer rund um den Elisabethbrunnen unterwegs.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Erstmals hat der Radsportverein (RSV) Marburg sein Rennen „Rund um den Elisabethbrunnen bundesweit ausgeschrieben. Und erstmals wird die Straße zwischen Sonnenblick und Schröck während der Veranstaltung für den Autoverkehr gesperrt.

Im vergangenen Jahr musste das Radrennen ausfallen. Grund war die Sperrung der mit Schlaglöchern überzogenen Landesstraße 3289 für Zweiradfahrer. „Das war schlecht für uns, die Ausschreibungen liefen bereits und die Leute hatten sich angemeldet“, berichtet Hans Joachim Führer, stellvertretender Vorsitzender des RSV Marburg.

Umso mehr freuen sich die Veranstalter, dass das Rennen am Sonntag auf der neu geteerten Straße ausgetragen werden kann. Rund 500 Anmeldungen liegen laut Führer vor. Auf der 7,75 Kilometer langen und anspruchsvollen Strecke finden Rennen für jedermann und Lizenzfahrer statt. Das stärkste Feld stellen laut Hans Joachim Führer die Lizenzfahrer der Klassen A, B und C.

Als erstes gehen um 9 Uhr die Senioren der Klassen 2 und 3 an den Start. Es folgen die Junioren U 19, die Jedermänner und schließlich die Lizenzfahrer der Klassen A, B und C. Die Lizenzfahrer A und B fahren 12 Runden und absolvieren eine Gesamtstrecke von 93 Kilometern. Für die Bewohner stelle das Rennen eine Belastung dar, räumt Führer ein, hofft aber auf Verständnis. Es gebe immer weniger Radsportveranstaltungen und der RSV Marburg sei froh, dass die Strecke für die Veranstaltung genutzt werden könne. Zeitmangel sei ein Grund, warum der Radrennsport rückläufig sei. Radsportler müssten zwei Drittel mehr trainieren als zum Beispiel Läufer, erläutert Führer.

von Heike Horst

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr