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300 Menschen „raven gegen die Krise“

Marburg 300 Menschen „raven gegen die Krise“

Laut und bunt gekleidet zogen 300 meist Studierende am Donnerstagabend mit einer Tanzdemonstration unter dem Motto „Raven gegen die Krise“ durch Marburg.

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Eine bunt gekleidete Schar zog am frühen Donnerstagabend durch Marburg.

Quelle: Andreas Arlt

Marburg. Dröhnend hallten die Bässe durch die Innenstadt und zogen die Blicke auf Menschen, die zur Musik der DJs Pixi Pocket und Scumdog feierten. Angeführt von einem mit Transparenten geschmückten Wagen schlängelte sich die Masse vom Hörsaalgebäude über die Oberstadt, die Frankfurter Straße zurück in die Innenstadt und endete am Bettenhaus. Auch Luftballons, Seifenblasen und eine Nebelmaschine zählten zu den Utensilien des Protests.

Dass nicht der Spaß und die Party alleine im Vordergrund stand, wurde bei zwischenzeitlichen Stopps mit Redebeiträgen der Organisatoren deutlich. Aufgerufen zur Tanzdemonstration hatten der AStA, studentische Gruppen, Fachschaften, die GEW-Studies, DGB und die Hilfskraftinitiative der Universität Marburg.

„Milliardenschwere Rettungspakete werden für Banken geschnürt, die sich selbst durch rücksichtsloses Verhalten in die Krise gestürzt haben“, sagte die AStA-Vorsitzende Anna Schreiber. Zeitgleich verschärfe sich die Krise des Bildungssystems, ohne dass Gegenschritte getroffen würden.

von Andreas Arlt

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